Brandschutzglas-Lösungen für Bern – Zertifiziert nach Schweizer Gebäudesicherheitsstandards

In der Stadt Bern, dem politischen Zentrum der Schweiz, unterliegen Bauvorhaben strengen kantonalen und nationalen Brandschutzbestimmungen. Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) sowie die AEAI (Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen) definieren die verbindlichen Anforderungen an brandabschnittsbildende Bauteile. Für Architekten, Generalunternehmer und Bauherren in Bern ist die Integration von geprüften Brandschutzverglasungen daher ein zentraler Bestandteil der Gebäudeplanung. Antifires bietet für den Berner Markt umfassende Lösungen, die sowohl die europäische Norm EN 1634-1 für Türen als auch die EN 1364-1 für nichttragende Verglasungen erfüllen.

Die lokalen Bauvorschriften in Bern verlangen für Hochhäuser, öffentliche Einrichtungen und Mehrfamilienhäuser den Einsatz von Baustoffen, die im Brandfall die Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindern. Die Produkte von Antifires sind speziell für diese Anforderungen konzipiert. Sie kombinieren fortschrittliche Intumeszenz-Gel-Technologie mit mehrschichtigem Aufbau, um sowohl die geforderte Integrität (E) als auch die Isolation (I) zu gewährleisten. Für eine detaillierte Übersicht der geprüften Systeme für Türen und Trennwände verweisen wir auf unsere Seite für 60-minütige Brandschutzverglasung mit Integrität und Isolation, die einen Einblick in die technischen Möglichkeiten bietet.

Ein wesentlicher Vorteil der Antifires-Systeme ist die nachweisliche Konformität mit den Prüfkriterien der EN 13501-2, der europäischen Klassifizierungsnorm für das Brandverhalten. Diese Zertifikate werden von den Berner Baubehörden anerkannt und vereinfachen die bauaufsichtliche Genehmigung erheblich. Die Einhaltung der lokalen Vorschriften, die oft auf den offiziellen Richtlinien der VKF/AEAI basieren, wird durch die Bereitstellung detaillierter Prüfberichte und Konformitätserklärungen sichergestellt. Dies gibt Planern die Sicherheit, dass ihre Projekte den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Schweizer Brandschutzvorschriften und EN 1634-Konformität für Bauprojekte in Bern

Die Bauordnung der Stadt Bern und die übergeordneten kantonalen Vorschriften der VKF/AEAI schreiben für feuerwiderstandsfähige Bauteile eine Zertifizierung nach anerkannten Prüfnormen vor. Für Brandschutzverglasungen und Feuerschutztüren ist hierbei die Normenreihe EN 1634-1 maßgeblich. Diese Norm definiert das Prüfverfahren für Tür- und Abschlusskonstruktionen, während die EN 1364-1 für nichttragende Wände und verglaste Trennwände gilt. Antifires stellt sicher, dass alle gelieferten Systeme diesen strengen Prüfkriterien standhalten.

Die Integration dieser Normen in die lokale Genehmigungspraxis bedeutet für Bauprojekte in Bern eine klare Anforderung: Jedes verbautes Brandschutzglas muss über einen gültigen Prüfbericht verfügen, der die Einhaltung der geforderten Feuerwiderstandsdauer bestätigt. Die Produktpalette von Antifires, einschließlich der 90-minütigen Brandschutzverglasung mit reiner Integrität, ist speziell für diese Anforderungen entwickelt. Die Einhaltung der EN 1634-1 und der lokalen VKF-Richtlinien wird durch unabhängige Prüfstellen zertifiziert, was eine reibungslose Abnahme durch die lokalen Brandschutzbehörden ermöglicht.

EI-Klassifizierung von Brandschutzglas und technische Spezifikationen für Berns Klimabedingungen

Die Klimabedingungen in Bern mit kalten Wintern und gemäßigten Sommern stellen besondere Anforderungen an die thermische Leistungsfähigkeit von Bauteilen. Für Brandschutzgläser ist die EI-Klassifizierung nach EN 13501-2 entscheidend. Diese Klassifizierung bewertet nicht nur die Fähigkeit, Flammen und heiße Gase zu widerstehen (Integrität E), sondern auch die Wärmedämmung (Isolation I). Ein EI60-Glas muss beispielsweise mindestens 60 Minuten lang die Durchschnittstemperatur auf der brandabgewandten Seite unter 140 °C und die Maximaltemperatur unter 180 °C halten.

Für Gebäude mit hoher Personendichte, wie sie in Berner Wohn- und Geschäftshäusern üblich sind, sind EI30- oder EI60-Klassifizierungen oft vorgeschrieben. Antifires bietet hierfür spezifische Glasaufbauten an. Ein Beispiel ist das 28 mm dicke EI60-Panel, das in Tests eine Integrität von 66 Minuten und eine Isolation von 64 Minuten erreichte. Diese technischen Daten, die aus Prüfungen nach BS EN 1364-1 stammen, belegen die hohe Leistungsfähigkeit. Für anspruchsvolle Projekte, die eine maximale Brandschutzdauer erfordern, stehen zudem 120-minütige Brandschutzverglasungen mit Integrität und Isolation zur Verfügung, die eine vollständige thermische Barriere für bis zu zwei Stunden bieten.

Anwendungen von Brandschutzglas in Berns Altbauten und modernen Bürokomplexen

Die Baustruktur in Bern ist geprägt von einer Mischung aus historischen Altbauten und modernen Neubauten. Beide Gebäudetypen stellen spezifische Anforderungen an Brandschutzlösungen. In denkmalgeschützten Gebäuden, bei denen der Erhalt der historischen Bausubstanz und der Fensterteilung im Vordergrund steht, sind maßgeschneiderte Lösungen gefragt. Hier kommen schlanke Brandschutzverglasungen mit hoher Lichtdurchlässigkeit zum Einsatz, die in bestehende historische Rahmen integriert werden können, ohne das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Moderne Bürokomplexe in Bern hingegen fordern großflächige, offene Grundrisse mit viel Tageslicht. Hier sind Brandschutzverglasungen mit hohen Feuerwiderstandsklassen wie EI60 oder EI120 gefragt, die gleichzeitig als architektonisches Gestaltungselement dienen. Die Verwendung von mehrschichtigen, intumeszierenden Gläsern, wie dem 50 mm oder 54 mm starken Ultra-Hochleistungsglas, ermöglicht es, großzügige Glasfassaden und Trennwände zu realisieren, die im Brandfall eine zuverlässige Barriere bilden. Für die Integration in Türen, die in diesen Gebäuden oft stark frequentiert werden, bietet Antifires speziell entwickelte Brandschutzgläser für Türen an, die eine hohe mechanische Belastbarkeit mit den geforderten Brandschutzeigenschaften kombinieren.

Lokalisierter Support und zertifiziertes Produktsortiment von Antifires für Berner Käufer

Antifires versteht sich als Partner für Bauprojekte in Bern und bietet nicht nur standardisierte Produkte, sondern auch umfassenden technischen Support. Dieser beginnt mit der Beratung zur richtigen Produktauswahl basierend auf der geforderten Feuerwiderstandsklasse und der lokalen Bauordnung. Die Lieferung umfasst stets die vollständigen Prüfberichte und Konformitätserklärungen, die für die Abnahme durch die Berner Baubehörden erforderlich sind.

Das Produktsortiment für den Berner Markt ist breit gefächert und deckt alle gängigen Anforderungen ab. Von der reinen Integritätsverglasung (E30, E60, E90) bis hin zu hochisolierten Systemen (EI30, EI60, EI120) sind alle relevanten Klassifizierungen verfügbar. Die Produkte werden in verschiedenen Glasdicken geliefert, darunter 10 mm, 15 mm, 21 mm und 28 mm für Standardanwendungen sowie 50 mm und 54 mm für höchste Anforderungen. Die Montage erfolgt nach den geprüften Einbauanleitungen mit spezifischen Rahmensystemen aus G.M.S.-Hohlprofilen und zertifizierten Dichtstoffen wie Keramikwolle und intumeszierenden Brandschutzbändern. Für detaillierte Informationen zu den spezifischen Anwendungen in Trennwänden empfehlen wir die Seite für Brandschutzglas für Trennwände, die einen Überblick über die Systemvarianten gibt.

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Frequently Asked Questions (FAQ)

Antifires bietet ein umfassendes Spektrum an Feuerwiderstandsklassen für Gebäude in Bern, die alle nach internationalen und europäischen Normen zertifiziert sind. Das Portfolio umfasst Produkte mit reiner Integrität (E) für 30, 60, 90 und 120 Minuten sowie Systeme mit kombinierter Integrität und Isolation (EI) für 30, 60 und 120 Minuten. Für spezielle Anforderungen, die eine Kontrolle der Wärmestrahlung erfordern, sind zudem EW120-Klassifizierungen verfügbar. Die genaue Auswahl der Klasse hängt von der Gebäudenutzung, der Höhe und den spezifischen Vorgaben der lokalen VKF/AEAI-Richtlinien ab. Jedes Produkt wird mit einem detaillierten Prüfbericht geliefert, der die Konformität mit den geforderten Standards bestätigt.

Die Konformität mit den Schweizer VKF-Richtlinien und der europäischen Norm EN 1634-1 wird durch ein mehrstufiges Qualitätssicherungsverfahren gewährleistet. Erstens werden alle Produkte von Antifires in unabhängigen, akkreditierten Prüflaboren nach den strengen Bedingungen der EN 1364-1 und EN 1634-1 getestet. Die Prüfungen umfassen die Überwachung der Ofentemperatur mit Typ-K-Thermoelementen, die Messung der Oberflächentemperatur auf der brandabgewandten Seite sowie die Kontrolle auf Spaltbildung und Entzündung. Zweitens werden die Produktionsprozesse kontinuierlich überwacht, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Drittens stellt Antifires für jede Lieferung die entsprechenden Zertifikate und Prüfberichte zur Verfügung, die von den Berner Baubehörden anerkannt werden.

Ja, Antifires ist auf die Entwicklung und Lieferung von maßgeschneiderten Brandschutzlösungen für anspruchsvolle Projekte spezialisiert, einschließlich denkmalgeschützter Gebäude in Bern. Für diese Projekte werden oft spezifische Glasabmessungen, Rahmenprofile oder Oberflächenbehandlungen benötigt, um die historische Ästhetik zu bewahren. Antifires arbeitet eng mit Architekten und Bauherren zusammen, um Lösungen zu entwickeln, die sowohl die strengen Brandschutzanforderungen (z. B. EI30 oder EI60) als auch die denkmalpflegerischen Auflagen erfüllen. Dies kann die Integration von schlanken Brandschutzgläsern in bestehende historische Fensterrahmen oder die Anpassung von Türsystemen an nicht standardisierte Öffnungen umfassen. Die technische Abteilung von Antifires prüft die Machbarkeit auf Basis der vorhandenen Prüfdaten und erstellt ein individuelles Angebot.