Antifires stellt die Konformität seiner Brandschutzverglasungen mit den Bielefelder Anforderungen durch eine mehrstufige Qualitätssicherung sicher. Alle Produkte werden nach den europäischen Normen EN 1634-1 und EN 1364-1 geprüft und zertifiziert. Diese Prüfungen simulieren die realen Brandbedingungen und bestätigen die Einhaltung der geforderten Integritäts- und Isolationswerte. Die resultierenden Prüfberichte und Klassifizierungen sind die Grundlage für die Konformitätserklärung nach der Bauproduktenverordnung (BauPVO). Da die BauO NRW direkt auf die DIN 4102 verweist, werden die Produkte zusätzlich auf ihre Kompatibilität mit dieser nationalen Norm geprüft. Antifires stellt sicher, dass alle Einbaukomponenten wie Rahmen, Dichtungen und Befestigungen ebenfalls den geforderten Feuerwiderstandsklassen entsprechen. Die technische Dokumentation wird speziell für den deutschen Markt aufbereitet und enthält alle notwendigen Nachweise für die Bauaufsichtsbehörden in Bielefeld. Dies umfasst auch die Einbauanleitungen, die den korrekten Einbau gemäß den Prüfgrundlagen sicherstellen.
Für Bürogebäude in Bielefeld sind die Feuerwiderstandsklassen EI 30 und EI 60 am gebräuchlichsten. Diese Klassen werden für die meisten innenliegenden Trennwände und Bürotüren gefordert, um eine ausreichende Brandabschnittsbildung zu gewährleisten. In Fluren, die als notwendige Flure dienen, und in Treppenhäusern ist häufig eine höhere Klasse wie EI 90 oder EI 120 vorgeschrieben. Die genauen Anforderungen ergeben sich aus der Brandschutzbemessung des Gebäudes, die auf der BauO NRW und den spezifischen Nutzungsbedingungen basiert. Antifires bietet für diese Anwendungen eine breite Palette an zertifizierten Lösungen an, die sowohl für Trennwände als auch für Türen und Fenster geeignet sind. Die Wahl der Klasse hängt auch von der Gebäudeklasse und der Höhe des Gebäudes ab. In Bielefelder Hochhäusern oder Gebäuden mit besonderen Nutzungen (z.B. Versammlungsstätten) sind tendenziell höhere Anforderungen zu erwarten. Eine frühzeitige Abstimmung mit dem Brandschutzsachverständigen ist daher empfehlenswert.
Ja, Antifires kann für Projekte in der Region Ostwestfalen-Lippe, einschließlich Bielefeld, eine lokale technische Unterstützung anbieten. Diese umfasst die Beratung bei der Produktauswahl, die Bereitstellung von detaillierten Einbauplänen und die Unterstützung bei der Montagevorbereitung. Antifires arbeitet mit einem Netzwerk von qualifizierten Fachbetrieben in der Region zusammen, die auf die Installation von Brandschutzverglasungen spezialisiert sind. Auf Wunsch kann eine Einweisung des Montagepersonals vor Ort organisiert werden, um eine fachgerechte und normkonforme Installation sicherzustellen. Dies ist besonders bei komplexen Projekten, wie der Sanierung von Altbauten oder der Integration in moderne Fassadensysteme, von Vorteil. Die technische Hotline von Antifires steht während der gesamten Projektphase für Rückfragen zur Verfügung. Ziel ist es, dem Kunden in Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe eine umfassende Betreuung zu bieten, die von der Planung bis zur Abnahme reicht und so eine reibungslose und sichere Umsetzung des Brandschutzkonzepts gewährleistet.