Zertifiziertes Feuerbeständiges Glas und Brandschutztüren für die Gebäudesicherheit in Bonn

In der historischen und zugleich modernen Stadt Bonn, die von Bundesbehörden, der renommierten Universität und einem wachsenden Gewerbesektor geprägt ist, sind die Anforderungen an den baulichen Brandschutz besonders hoch. Die Einhaltung der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) und der nationalen DIN 4102 sowie der europäischen EN 1363 Normen ist für jedes Bauvorhaben zwingend erforderlich. Antifires bietet für diese anspruchsvollen Projekte zertifizierte Brandschutzverglasungen, die speziell auf die lokalen Vorschriften abgestimmt sind.

Die Produktpalette umfasst feuerbeständige Gläser mit Integritäts- (E) und Isolations- (I) Klassifizierungen bis zu EI 120, die in umfangreichen Prüfungen nach BS 476 Teil 22 und BS EN 1634-1 validiert wurden. Diese Systeme gewährleisten, dass im Brandfall nicht nur die Flammenausbreitung, sondern auch die gefährliche Wärmestrahlung und der Temperaturanstieg auf der dem Feuer abgewandten Seite kontrolliert werden. Für weiterführende Informationen zu den spezifischen Anforderungen der BauO NRW empfehlen wir die offizielle Webseite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ob für die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes im Zentrum oder den Neubau eines Bürokomplexes in Bad Godesberg – die Brandschutzlösungen von Antifires integrieren sich nahtlos in die Architektur. Die Systeme werden mit G.M.S. Hohlstahlprofilen und intumeszierenden Brandschutzdichtungen montiert, um eine lückenlose Sicherheitskette zu gewährleisten. Feuerbeständige Glastüren und -fenster von Antifires bieten dabei eine geprüfte Sicherheit, die den strengen Bonner Bauaufsichtsbehörden nachweislich genügt.

Einhaltung der Deutschen DIN 4102 und Europäischen EN 1363 Brandschutznormen in Bonn

Die Bauaufsicht in Bonn fordert für feuerwiderstandsfähige Bauteile den Nachweis der Klassifizierung nach DIN 4102 (z. B. F30, F90) oder der harmonisierten europäischen Norm EN 13501-2. Antifires Brandschutzgläser werden nach den strengen Vorgaben der EN 1364-1 und EN 1634-1 geprüft, um eine uneingeschränkte Anerkennung im gesamten Bundesgebiet, einschließlich Nordrhein-Westfalen, zu gewährleisten.

Ein zentraler Aspekt ist die Isolationsleistung (I). Während ein reines E-Glas (Integrität) die Flammen zurückhält, steigt die Temperatur auf der Rückseite schnell an. Ein EI-Glas hingegen begrenzt den durchschnittlichen Temperaturanstieg auf maximal 140 °C und den maximalen Anstieg auf 180 °C. Dies ist entscheidend für Fluchtwege, da es die Entzündung von Materialien in der Nähe verhindert. Die Tabelle zeigt die für Bonn relevanten Leistungsklassen:

Klassifizierung Integrität (E) Isolation (I) Typische Anwendung in Bonn
EI 30 30 Min. 30 Min. Brandschutzverglasung in Bürotrennwänden
EI 60 60 Min. 60 Min. Fluchtwegtreppenhäuser und Brandwände
EI 90 90 Min. 90 Min. Hochhäuser und Sonderbauten
EI 120 120 Min. 120 Min. Industrieanlagen und Rechenzentren

Die 10 mm FPOS-Verglasung (3mm + 4mm Gel + 3mm) bietet beispielsweise eine Integrität von 135 Minuten, während die 28 mm EI60-Struktur (6mm + 5.5mm Gel + 5mm + 5.5mm Gel + 6mm) eine Isolation von 64 Minuten erreicht. Diese Daten belegen die Leistungsfähigkeit der Systeme unter realen Brandbedingungen, wie sie in den Prüfkammern mit Typ-K Thermoelementen und definierten Druckverhältnissen (0 ±2 Pa) simuliert werden.

Auswahl von EI-Klasse Feuerbeständigem Glas für Bonns Klima und Akustikanforderungen

Das rheinische Klima in Bonn mit seinen feuchten Wintern und milden Sommern stellt besondere Anforderungen an die Dichtigkeit und Dämmfähigkeit von Gebäudehüllen. Die BauO NRW schreibt in den §§ 29 und 30 vor, dass brandabschnittsbildende Bauteile auch rauchdicht und wärmedämmend sein müssen. Antifires EI-Klasse Verglasungen erfüllen diese Anforderungen durch ihren mehrschichtigen Aufbau mit intumeszierenden Gelen.

Der Aufbau eines 26 mm EI 60 Türglases (5mm + 5.5mm Gel + 5mm + 5.5mm Gel + 5mm) demonstriert die Funktionsweise: Im Brandfall schäumt das Gel auf und bildet eine hitzeabsorbierende Barriere. Diese Technologie bietet zwei entscheidende Vorteile für Bonner Projekte:

  • Thermische Isolation: Die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf der Rückseite verhindert die Entzündung von Vorhängen, Möbeln oder Papieren in Büros und verringert die Wärmebelastung für die Feuerwehr.
  • Akustische Dämmung: Die mehrlagige Struktur mit Gelkernen wirkt wie ein Schalldämmlaminat. Dies ist besonders in Gebäuden entlang der stark befahrenen A565 oder in der Nähe des Flughafens Köln/Bonn ein erheblicher Vorteil für die Raumakustik.

Die feuerbeständigen EI 60 Trennwandsysteme von Antifires werden mit Keramikfaserbändern (Dichte 210 kg/m³) und intumeszierenden Brandschutzdichtungen (20mm x 4mm) in die Rahmen eingesetzt. Diese Kombination stellt sicher, dass die Dehnungsfugen von 3-5 mm korrekt abgedichtet sind und die gesamte Konstruktion sowohl die Brand- als auch die Witterungsanforderungen des Bonner Raums erfüllt.

Integration von Brandschutzfenstern und -türen in Bonner Universitäts- und Regierungsprojekte

Die Universität Bonn und die zahlreichen Bundesministerien in der Stadt sind architektonisch anspruchsvolle Projekte, die oft großflächige Verglasungen mit hohen Brandschutzanforderungen kombinieren. Für diese Anwendungen bietet Antifires Brandschutz-Trennwandsysteme, die eine Integrität von bis zu 90 Minuten (E 90) erreichen, ohne die Transparenz und Ästhetik zu beeinträchtigen.

Die Integration von Brandschutzfenstern und -türen in solche Projekte erfordert eine präzise Planung. Die 6 mm E 90 Verglasung (Integrität 90 Minuten nach BS 476 Teil 22) eignet sich hervorragend für innenliegende Bürofenster, bei denen eine Wärmeisolationsklasse nicht zwingend erforderlich ist, aber der Sichtkontakt erhalten bleiben muss. Für Bereiche mit höheren Anforderungen, wie Hörsäle oder öffentliche Wartebereiche, kommen 21 mm FPOS Gläser (Integrität 120 Min., Isolation 30 Min.) zum Einsatz.

Ein weiterer kritischer Punkt in öffentlichen Gebäuden ist der Rauchschutz. Antifires Brandschutztüren und -fenster können optional mit Rauchschutzdichtungen ausgestattet werden, die den Anforderungen der EN 1634-1 sowie der deutschen DIN 18095 (Rauchschutztüren) entsprechen. Die Montage erfolgt in G.M.S. Hohlstahlzargen, die mit M6/M8 Ankerbolzen im Abstand von 300-600 mm im Mauerwerk verankert werden. Dieses System gewährleistet eine dauerhafte und geprüfte Stabilität, die den hohen Sicherheitsstandards von Bonner Universitäts- und Regierungsgebäuden gerecht wird.

Warum Bonner Ingenieure Antifires bevorzugen: Lokale Lagerbestände und Deutsche Zertifizierungsunterstützung

Ingenieure und Architekten in Bonn schätzen die Zusammenarbeit mit Antifires aufgrund der Kombination aus lokaler Verfügbarkeit und umfassender Zertifizierungskompetenz. Antifires unterhält eine speziell für den europäischen Markt, einschließlich Deutschland, ausgelegte Lieferkette. Dies ermöglicht kurze Lieferzeiten für Produkte wie das 15 mm FPOS Glas (Integrität bis 132 Min., Isolation 33 Min.) oder das 50 mm EI 120 Hochleistungsglas.

Ein entscheidender Vorteil für Bonner Projekte ist die vollständige Dokumentation. Jede Lieferung von Antifires wird von Prüfzeugnissen begleitet, die die Konformität mit den relevanten Normen belegen:

  • DIN 4102 (F30, F60, F90, F120)
  • EN 13501-2 (E, EI, EW Klassifizierung)
  • BauO NRW (Landesbauordnung für NRW)

Darüber hinaus bietet Antifires eine technische Beratung vor Ort an, die über die reine Produktlieferung hinausgeht. Die Experten unterstützen bei der Auswahl des richtigen Glasaufbaus – ob 10 mm FPOS für einfache Trennwände oder 28 mm EI60 für hochbelastete Türanlagen – und helfen bei der Erstellung der brandschutztechnischen Nachweise für die Bauaufsicht. Diese Dienstleistung reduziert das Risiko von Verzögerungen und stellt sicher, dass die Brandschutzlösung nicht nur normgerecht, sondern auch wirtschaftlich und ästhetisch optimal für das jeweilige Bonner Bauprojekt ist.

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Frequently Asked Questions (FAQ)

Ja, die feuerbeständigen Gläser von Antifires sind umfassend geprüft und erfüllen die spezifischen Anforderungen der Bauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) für Bonner Gewerbegebäude. Die Produkte werden nach den europäischen Normen EN 1364-1 und EN 1634-1 getestet, deren Ergebnisse direkt mit den nationalen Klassifizierungen nach DIN 4102 korrelieren. Für jedes System, sei es ein 28 mm EI 60 Panel oder ein 15 mm FPOS Glas, liegen detaillierte Prüfzeugnisse vor, die die Integrität (E) und Isolation (I) für die geforderten Zeiträume nachweisen. Diese Dokumente werden den Bauherren und Prüfstatikern in Bonn zur Verfügung gestellt, um eine reibungslose Genehmigung durch die lokalen Bauaufsichtsbehörden zu gewährleisten.

Die typische Lieferzeit für EI 60 feuerbeständiges Glas auf eine Baustelle in Bonn beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen ab Auftragsbestätigung. Dieser Zeitraum umfasst die Produktion, die Qualitätskontrolle und den Transport über das europäische Logistiknetz von Antifires. Für dringende Projekte in Bonn können auf Anfrage beschleunigte Lieferoptionen für Standardabmessungen, wie die 26 mm Türverglasung oder die 21 mm FPOS Paneele, angeboten werden. Die genaue Lieferzeit hängt von der spezifischen Glasstruktur, den Abmessungen und dem aktuellen Auftragsvolumen ab. Antifires empfiehlt eine frühzeitige Abstimmung mit dem technischen Vertrieb, um die Lieferkette optimal auf den Bauzeitenplan in Bonn abzustimmen.

Ja, Antifires kann Brandschutzfenster und -türen mit integrierten Rauchschutzdichtungen liefern, die sowohl die Anforderungen der EN 1634-1 für den Feuerwiderstand als auch die lokalen deutschen Rauchschutzvorschriften, insbesondere die DIN 18095, erfüllen. Diese Dichtungen werden als Teil des Gesamtsystems in die G.M.S. Hohlstahlrahmen integriert und bestehen aus intumeszierenden Materialien, die im Brandfall aufschäumen und sowohl Flammen als auch Rauch blockieren. Die Systeme werden als komplette Einheit geprüft, sodass die Konformität mit den strengen Bonner Anforderungen an rauchdichte Abschlüsse in Flucht- und Rettungswegen gewährleistet ist. Die entsprechende Prüfdokumentation wird mitgeliefert.