Navigieren durch Sachsens Brandschutzverordnungen und die EN 1363-Konformität für Dresden
Die Einhaltung der Brandschutzvorschriften in Dresden erfordert ein tiefes Verständnis der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) und der darin referenzierten technischen Baubestimmungen. Für nichttragende Verglasungen sind die Prüfungen nach DIN EN 1364-1 (für Wände) und DIN EN 1634-1 (für Türen) maßgeblich. Antifires stellt sicher, dass jede Verglasungskomponente – vom Rahmen über die Dichtungen bis hin zum Glas – diesen strengen Prüfprotokollen standhält.
Die Klassifizierung erfolgt nach DIN EN 13501-2, wobei die Anforderungen in Dresden oft über die reine Integrität (E) hinausgehen. Für Flucht- und Rettungswege sowie in Gebäuden mit erhöhtem Personenrisiko, wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen, ist die Isolationsfähigkeit (I) entscheidend. Die Systeme von Antifires, wie die 26 mm Türverglasung mit einer Isolation von 68 Minuten, erfüllen diese hohen Standards. Die Verwendung von zertifizierten intumeszierenden Dichtungen und Keramikfaser-Materialien im Rahmenaufbau ist dabei ein zentraler Bestandteil der Systemtechnik, um die geforderten Feuerwiderstandsdauern von F30 bis F90 zuverlässig zu erreichen.
Auswahl von Brandschutzglas für das Klima in Dresden: EI- und EW-Klassifizierungen mit U-Wert-Parametern
Das kontinentale Klima in Dresden mit seinen Temperaturschwankungen stellt besondere Anforderungen an die thermische Leistungsfähigkeit von Brandschutzverglasungen. Neben der Feuerwiderstandsklasse spielen daher der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und die Klassifizierung nach EI (Isolation) oder EW (Strahlungsbegrenzung) eine zentrale Rolle. Antifires bietet hierfür speziell abgestimmte Mehrscheiben-Isoliergläser an, die sowohl die Brandschutzanforderungen als auch die Energieeffizienzziele moderner Gebäude erfüllen.
| Produkttyp | Feuerwiderstand | U-Wert (ca.) | Ideale Anwendung |
| 21 mm FPOS | EI 30 | ca. 5,7 W/m²K | Innenliegende Trennwände |
| 50 mm EI120 | EI 120 | ca. 1,8 W/m²K | Außenfassaden mit hohen Brandschutzanforderungen |
Die EN 1363-1 definiert die genormte Temperatur-Zeit-Kurve (ETK), der alle Prüfungen unterliegen. Antifires-Systeme sind so konstruiert, dass sie den thermischen Schock und die Langzeiteinwirkung dieser Kurve bestehen. Für Projekte in der Dresdner Altstadt, wo oft historische Fensterprofile nachgebildet werden müssen, ist die Kombination aus schlanken Profilen und effizientem Wärmeschutz ein entscheidender Vorteil.
Anwendungsszenarien in Dresden: Historische Fassaden, Industrielager und Krankenhausflure
Die architektonische Vielfalt Dresdens erfordert maßgeschneiderte Brandschutzlösungen für unterschiedlichste Anwendungsszenarien. Antifires bietet für jede dieser spezifischen Anforderungen geprüfte Systeme:
- Historische Fassaden und Altstadt: Für denkmalgeschützte Gebäude in der Neustadt oder der Inneren Altstadt sind Brandschutzfenster mit schmalen Profilen gefragt. Antifires liefert kundenspezifische Systeme, die historische Sprossen- und Kämpferdesigns nachbilden und dabei die geforderte EI60-Klassifizierung erreichen. Die Verwendung von 10 mm FPOS-Glas (Integrität 135 Min.) in Kombination mit speziellen Stahlprofilen ermöglicht dies.
- Industrielager und Logistik: In den Gewerbegebieten wie dem Hafen oder Klotzsche sind großflächige, rauchdichte Trennwände gefordert. Hier bieten sich die 50 mm EI120-Systeme an, die sowohl hohe Brandlasten als auch mechanische Belastungen durch Gabelstapler abdecken. Die maximale Durchbiegung von bis zu 152 mm während des Brandes wird durch die stabile Rahmenkonstruktion aus G.M.S.-Hohlprofilen aufgenommen.
- Krankenhausflure und Pflegeeinrichtungen: In Kliniken wie dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sind Brandschutztüren mit hoher Isolation (EI) und Schallschutz gefragt. Die 26 mm Türverglasung mit einer Isolation von 68 Minuten erfüllt diese Anforderungen und trägt zur Sicherheit der Patienten und des Personals bei.
Warum Dresdner Architekten Antifires vertrauen: Lokale Unterstützung und DIN-zertifizierte Produktrückverfolgbarkeit
Die Zusammenarbeit mit Antifires bietet Architekten und Planern in Dresden einen entscheidenden Mehrwert: die Kombination aus lokaler Marktkenntnis und internationaler Zertifizierungskompetenz. Alle Produkte werden in unabhängigen Prüfinstituten nach den für Deutschland relevanten Normen getestet, was eine reibungslose Bauabnahme gewährleistet.
Die Rückverfolgbarkeit jedes Produkts ist ein zentraler Bestandteil des Qualitätsmanagements. Jede Verglasungseinheit wird mit einem Prüfzeugnis geliefert, das die Einhaltung der DIN 4102 oder EN 1363 bestätigt. Für die Integration in Brandschutznachweise nach SächsBO stellen die Techniker von Antifires detaillierte Einbauzeichnungen und Systembeschreibungen zur Verfügung. Die Erfahrung aus zahlreichen Projekten in Sachsen – vom Bürokomplex bis zur Kirchenverglasung – fließt in jede Beratung ein. Brandschutzverglasungen für Trennwandsysteme werden dabei ebenso kompetent begleitet wie komplexe Fassadenlösungen.