Feuerbeständige Glaslösungen für Frankfurt mit zertifizierter deutscher Baukonformität

In der Frankfurter Skyline, insbesondere im Bankenviertel, sind Gebäude mit einer Höhe von über 60 Metern keine Seltenheit. Für diese Hochhäuser schreibt die deutsche Musterbauordnung (MBO) in Verbindung mit der DIN 4102 spezifische Feuerwiderstandsklassen vor. Die Norm DIN 4102 Teil 5 definiert dabei die Anforderungen an verglaste Brandschutzabschlüsse und Feuerschutzverglasungen in tragenden und nichttragenden Bauteilen. Für Frankfurter Projekte bedeutet dies, dass Verglasungen in Flucht- und Rettungswegen sowie in Brandwänden mindestens die Klasse F30 (feuerhemmend) oder F90 (feuerbeständig) erfüllen müssen. Die lokale Bauaufsichtsbehörde (Bauaufsicht Frankfurt) fordert bei der Einreichung der Bauvorlagen einen eindeutigen Nachweis dieser Klassifizierung.

Die Systemlösungen von Antifires sind so konzipiert, dass sie diesen strengen deutschen Anforderungen gerecht werden. Die Produkte basieren auf einem mehrschichtigen Aufbau aus gehärtetem Glas und intumeszierenden Gelen, die im Brandfall aufschäumen und eine isolierende Barriere bilden. Dies entspricht den Prüfgrundlagen der EN 1363-1 und EN 1634-1, die als harmonisierte europäische Normen die Basis für die nationale Zulassung bilden. Für Planer und Architekten in Frankfurt ist es essenziell, dass die gewählte Verglasung nicht nur die Integrität (E), sondern auch die Isolation (I) gewährleistet, um die Ausbreitung von Rauch und Hitze zu verhindern. Feuerbeständige Gläser mit 90 Minuten Integrität sind hierfür eine typische Anforderung in Büroetagen.

Ein zentraler Bestandteil der Konformität ist die Vorlage eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (abP) oder einer Europäischen Technischen Bewertung (ETA). Diese Dokumente, die von akkreditierten Stellen wie dem ift Rosenheim ausgestellt werden, bestätigen, dass das gesamte System – Glas, Rahmen und Dichtungen – die geforderten Feuerwiderstandsdauern unter definierten Bedingungen erreicht. Antifires stellt sicher, dass alle relevanten Zertifikate für die Frankfurter Bauprojekte vorliegen, um eine reibungslose Abnahme durch die lokalen Prüfingenieure zu ermöglichen.

DIN 4102-Anforderungen an den Brandschutz für Frankfurter Gewerbehochhäuser

Die Frankfurter Hochhauslandschaft, geprägt durch Türme wie den Commerzbank Tower oder den Main Tower, stellt höchste Anforderungen an die Brandschutzverglasung. Gemäß der DIN 4102-5 müssen Verglasungen in diesen Gebäuden je nach Gebäudeklasse und Nutzungseinheit die Feuerwiderstandsklassen F30 bis F90 erfüllen. Speziell für Vorhangfassaden (curtain walls) im Bankenviertel ist die Kombination aus Tragfähigkeit und Brandschutz entscheidend. Die Verglasung muss nicht nur den Feuerwiderstand bieten, sondern auch den Wind- und Soglasten in großer Höhe standhalten.

Die technische Umsetzung erfordert ein abgestimmtes System aus Rahmenprofilen und Verglasung. Typischerweise werden G.M.S.-Hohlstahlprofile (Geschweißte, Maßgefertigte Stahlprofile) verwendet, die mit Brandschutz-Dämmplatten (12-15 mm) und Keramikwolle (Dichte 210 kg/m³) ausgekleidet sind. Die Verglasung selbst, wie die 21 mm FPOS (Integrität 120 min, Isolation 30 min), wird mit intumeszierenden Brandschutzbändern (20 mm x 4 mm) in den Rahmen eingelegt. Die Befestigung erfolgt mit M8-Ankerbolzen im Raster von 300-600 mm, um die thermische Ausdehnung während eines Brandes zu kontrollieren. Die 120-minütigen Brandschutzverglasungen mit Isolation sind die bevorzugte Wahl für die Brandabschnitte in diesen Hochhäusern.

Die Prüfung solcher Systeme erfolgt nach BS 476 Teil 22 oder EN 1364-1, wobei die Ofentemperatur nach der Einheits-Temperaturzeitkurve (ETK) gesteuert wird. Die maximal zulässige Durchbiegung zur Brandseite hin beträgt während des Tests bis zu 152 mm, was durch die Konstruktion der Befestigungspunkte aufgenommen werden muss.

Auswahl der Feuerwiderstandsklasse für Frankfurts Klima- und Akustikanforderungen

Frankfurt unterliegt nicht nur strengen Brandschutzauflagen, sondern auch spezifischen klimatischen und akustischen Anforderungen. Die Musterbauordnung (MBO) und die lokalen Frankfurter Bauvorschriften schreiben in Rettungswegen und Brandwänden von gemischt genutzten Gebäuden (z. B. im Europaviertel) Verglasungen mit EI30-Klassifizierung vor. Dies bedeutet, dass das Glas sowohl die Integrität (E) als auch die Isolation (I) für mindestens 30 Minuten aufrechterhalten muss, um die Rauch- und Wärmeausbreitung zu verhindern.

Die Auswahl der richtigen Glasstärke und -struktur ist entscheidend, um diese Anforderungen mit den lokalen Gegebenheiten zu vereinbaren. Für laute Umgebungen, wie in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs oder der A66, ist eine Kombination aus Brandschutz und Schallschutz erforderlich. Hier bieten sich Mehrscheiben-Isoliergläser (MIG) an, die eine FPOS-Struktur (z. B. 10 mm: 3 mm Float + 4 mm Gel + 3 mm Float) mit einer zusätzlichen Schallschutzscheibe kombinieren. Die 26 mm Türverglasung (5+5,5+5+5,5+5 mm) bietet mit einer Integrität von 89-90 Minuten und einer Isolation von 68 Minuten eine hervorragende Performance für stark frequentierte Flure.

Die 60-minütigen Brandschutzverglasungen mit Isolation (EI60) sind die Standardlösung für Frankfurter Büroetagen, da sie einen ausreichenden Schutz für die Evakuierung bieten, ohne die architektonische Transparenz zu beeinträchtigen. Die Prüfung der Isolation erfolgt nach EN 1634-1, wobei die Temperatur auf der unbeflammten Seite im Durchschnitt 140°C und maximal 180°C nicht überschreiten darf.

Ingenieurtechnische Anforderungen an Frankfurts historische und moderne Fassaden

Frankfurt vereint eine einzigartige Mischung aus historischer Bausubstanz, wie in der Altstadt (Altstadt) mit ihren rekonstruierten Fachwerkhäusern, und modernster Architektur im Europaviertel. Diese Dualität stellt spezifische ingenieurtechnische Anforderungen an die Brandschutzverglasung. In der Altstadt sind oft dünnprofilige Verglasungen (6-8 mm) gefragt, die in die bestehenden, historischen Stahlrahmen passen, ohne das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen. Hier kommt die 6 mm E90-Verglasung (Integrität 90 Minuten nach BS 476 Teil 22) zum Einsatz, die trotz ihrer geringen Dicke eine hohe Feuerwiderstandsfähigkeit bietet.

Für Neubauten im Europaviertel, die oft durch großflächige, offene Grundrisse und hohe Deckenhöhen gekennzeichnet sind, werden großformatige EI60-Paneele benötigt. Diese müssen nicht nur den Brandschutz gewährleisten, sondern auch die statischen Lasten der großen Glasflächen tragen. Die 50 mm / 54 mm Ultra-Hochleistungsgläser (Integrität 120 min, Isolation 120 min) sind hierfür die optimale Lösung, da sie in massiven Stahlrahmen montiert werden können, die eine Durchbiegung von bis zu 152 mm aufnehmen. Die Brandschutzverglasungen für Trennwände in diesen Projekten müssen zudem die Anforderungen der DIN 4102-13 für verglaste Brandwände erfüllen.

Die Montage erfordert eine präzise Detailplanung. Die Dehnungsfuge zwischen Glas und Rahmen muss 3-5 mm betragen und mit Keramikfaser gefüllt werden, um thermische Spannungen auszugleichen. Die Verwendung von intumeszierenden Dichtungen stellt sicher, dass die Fuge im Brandfall aufschäumt und die Rauchdichtigkeit bewahrt wird.

Antifires Markenvorteil für Frankfurter Käufer: Lokales Lager und deutsche Zertifizierung

Für Bauherren und Architekten in Frankfurt bietet Antifires einen entscheidenden Vorteil: die Kombination aus lokalem Lagerbestand und umfassender deutscher Zertifizierung. Das Unternehmen unterhält ein Lager im Großraum Frankfurt, das eine sofortige Lieferfähigkeit für dringende Projekte gewährleistet. Dies ist besonders wichtig für Bauvorhaben im Bankenviertel oder im Europaviertel, wo enge Zeitpläne und Just-in-Time-Lieferungen Standard sind.

Alle Produkte von Antifires sind mit der CE-Kennzeichnung und dem abP (allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) ausgestattet, die von der akkreditierten Prüfstelle ift Rosenheim ausgestellt werden. Diese Zertifikate sind die Grundlage für die bauaufsichtliche Zulassung in Deutschland. Sie bestätigen, dass die Feuerschutztüren mit Brandschutzverglasung den Anforderungen der DIN 4102 und der EN 1634-1 entsprechen. Der Zertifikatsumfang umfasst die genauen Glasstärken, Rahmenprofile und Dichtungssysteme, sodass keine zusätzlichen Einzelnachweise erforderlich sind.

Der Service von Antifires umfasst eine technische Beratung, die auf die spezifischen Anforderungen der Frankfurter Bauaufsicht zugeschnitten ist. Das Team unterstützt bei der Auswahl der richtigen Feuerwiderstandsklasse (F30, F60, F90) und der Integration in die vorhandene Gebäudestruktur. Durch die Vorlage der abP-Zertifikate und der Leistungserklärungen (DoP) wird der Genehmigungsprozess bei der Bauaufsicht Frankfurt erheblich vereinfacht und beschleunigt.

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Frequently Asked Questions (FAQ)

Ja, die Brandschutzverglasungen von Antifires sind speziell für die Anforderungen der DIN 4102 entwickelt und geprüft. Die Produkte, wie die 21 mm FPOS oder die 28 mm EI60-Paneele, werden nach den europäischen Normen EN 1364-1 und EN 1634-1 getestet, die die Grundlage für die nationale Klassifizierung nach DIN 4102 bilden. Für Frankfurter Hochhäuser im Bankenviertel können Verglasungen mit den Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 bereitgestellt werden. Die Zertifikate von ift Rosenheim bestätigen die Konformität mit den deutschen Bauvorschriften, einschließlich der Musterbauordnung (MBO).

Ja, Antifires bietet maßgeschneiderte Lösungen, die Brandschutz und Schallschutz kombinieren. Für Projekte in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs oder anderer lärmbelasteter Zonen können Mehrscheiben-Isoliergläser (MIG) mit einer integrierten FPOS-Struktur geliefert werden. Diese Gläser erfüllen die Anforderungen der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und der DIN 4102 gleichzeitig. Die 26 mm Türverglasung oder die 50 mm Ultra-Hochleistungsgläser können mit speziellen Schallschutzfolien und -gasen (z. B. Argon) befüllt werden, um die erforderlichen Schalldämmmaße (Rw) zu erreichen, ohne die Feuerwiderstandsfähigkeit zu beeinträchtigen.

Antifires unterstützt den deutschen Baugenehmigungsprozess, indem es für jedes Produkt die erforderlichen abP-Zertifikate (allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) und die CE-Kennzeichnung bereitstellt. Diese Dokumente, ausgestellt von der akkreditierten Prüfstelle ift Rosenheim, bestätigen die bauaufsichtliche Verwendbarkeit der Feuerschutztüren und -fenster nach DIN 4102 und EN 1634-1. Das technische Team von Antifires berät Architekten und Bauherren in Frankfurt bei der korrekten Klassifizierung und stellt sicher, dass alle Unterlagen für die Einreichung bei der Bauaufsicht Frankfurt vollständig und prüffähig sind. Dies umfasst die Leistungserklärung (DoP) und die detaillierten Einbauanleitungen.