Gelsenkirchen Brandschutzverglasung – Zertifiziert für die Einhaltung deutscher Bauvorschriften

Die Stadt Gelsenkirchen unterliegt als Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen den strengen Vorgaben der Musterbauordnung (MBO) sowie der technischen Regel DIN 4102 für das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen. Für gewerbliche, industrielle und öffentliche Bauvorhaben ist der Einsatz von geprüfter Brandschutzverglasung nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern eine verbindliche Auflage der lokalen Bauaufsichtsbehörden. Antifires bietet für diese Anforderungen maßgeschneiderte Lösungen, die eine nahtlose Integration in die deutsche Brandschutzinfrastruktur ermöglichen.

Die Klassifizierung von Brandschutzglas erfolgt in Deutschland nach den europäischen Normen EN 13501-2 und EN 1634-1, welche die nationalen Prüfverfahren wie DIN 4102-3 und DIN 4102-5 ergänzen und in vielen Fällen ersetzen. Antifires-Produkte wie die 90-minütige Brandschutzverglasung (E90) erfüllen diese internationalen Prüfkriterien und stellen sicher, dass Bauherren und Planer in Gelsenkirchen sowohl die Anforderungen an den Raumabschluss (Integrität E) als auch an die Wärmedämmung (Isolation I) gemäß den lokalen Brandschutznachweisen erfüllen können. Die Systeme von Antifires sind darauf ausgelegt, die Ausbreitung von Feuer und Rauch über die gesetzlich vorgeschriebenen Zeiträume zu verhindern, was insbesondere in den dicht bebauten Stadtteilen und den neu entstehenden Mischnutzungsquartieren Gelsenkirchens von zentraler Bedeutung ist.

Für eine detaillierte Übersicht der in Deutschland geltenden Brandschutzvorschriften und der technischen Regeln für Feuerwiderstandsfähigkeit verweisen wir auf die offizielle Webseite des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), welches die Grundlage für die bauaufsichtlichen Zulassungen und die Anwendung von Brandschutzprodukten in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland bildet.

Brandschutzvorschriften in Gelsenkirchen im Einklang mit DIN 4102 und europäischen EN-Normen

Die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) in Verbindung mit der MBO definiert die Anforderungen an den baulichen Brandschutz. Für Gelsenkirchener Bauprojekte ist die Einhaltung der DIN 4102 sowie der harmonisierten europäischen Normen EN 1363-1 und EN 1634-1 obligatorisch. Diese Normen legen die Prüfverfahren für die Feuerwiderstandsfähigkeit von Verglasungen, Türen und Wänden fest. Antifires stellt sicher, dass alle Produkte gemäß diesen strengen Protokollen getestet wurden, um eine uneingeschränkte Anerkennung durch die örtlichen Prüfingenieure zu gewährleisten.

Die lokalen Bauaufsichtsbehörden in Gelsenkirchen fordern bei der Einreichung von Brandschutznachweisen den Nachweis der Feuerwiderstandsklasse für jedes verwendete Bauteil. Dabei wird zwischen Anforderungen an die reine Integrität (E), die Isolation (I) und die Strahlungsbegrenzung (W) unterschieden. Antifires-Systeme wie die 60-minütige Brandschutzverglasung mit Isolation (EI60) sind speziell für diese Klassifizierungen entwickelt. Die Prüfungen nach EN 1634-1 beinhalten unter anderem die Messung der Temperatur auf der dem Feuer abgewandten Seite, wobei der Maximalwert von 180 °C und der Durchschnittswert von 140 °C nicht überschritten werden dürfen, um die Klassifizierung als Isolationsglas zu erhalten.

  • DIN 4102-5: Definiert die Anforderungen für Feuerschutzabschlüsse (Türen, Tore).
  • EN 13501-2: Harmonisierte europäische Klassifizierung für Feuerwiderstandsfähigkeit.
  • BauO NRW: Landesbauordnung, die die konkreten Anforderungen an Bauteile in Gelsenkirchen festlegt.

Brandschutzverglasungsklassen für Gelsenkirchener Projekte mit E30- bis EI120-Klassifizierungen

Für die vielfältigen Bauprojekte in Gelsenkirchen, von Bürohochhäusern im Stadtkern bis zu Produktionshallen in den Gewerbegebieten, bietet Antifires ein abgestuftes Portfolio an Brandschutzverglasungen. Die Klassifizierung erfolgt nach EN 13501-2 und umfasst die Stufen E30 (Integrität 30 Min.), E60 (Integrität 60 Min.), EI60 (Integrität und Isolation 60 Min.) sowie EI120 (Integrität und Isolation 120 Min.). Diese Einstufungen decken die in der BauO NRW geforderten Feuerwiderstandsdauern für Rettungswege, Brandwände und notwendige Treppenräume ab.

Die technische Umsetzung dieser Leistungsklassen basiert auf einem mehrschichtigen Aufbau. So besteht beispielsweise die 26 mm dicke Türverglasung aus mehreren Floatglas-Scheiben und speziellen Intumeszenz-Gel-Zwischenschichten. Bei einem Brandeintritt schäumt das Gel auf und bildet eine hitzeabsorbierende Barriere, die die Temperatur auf der kühlen Seite signifikant reduziert. Für höhere Anforderungen wie EI120 kommen 50 mm bis 54 mm dicke Mehrschicht-Verbundgläser zum Einsatz, die eine mehrlagige Struktur aus gehärtetem Glas und Intumeszenzschichten aufweisen. Die Rahmenkonstruktion aus G.M.S. Hohlprofil-Stahl in Kombination mit Keramikfaser-Dichtungen (Dichte 210 kg/m³) und intumeszierenden Brandschutzbändern (20 mm x 4 mm) ist integraler Bestandteil des geprüften Systems.

  • E30 / E60: Geeignet für innenliegende Trennwände und Fenster ohne Isolationsanforderung.
  • EI60 (z.B. 28 mm Glas): Ideal für Fluchtwege und notwendige Flure.
  • EI120 (z.B. 50 mm Glas): Vorgeschrieben für Brandwände und hochsensible Bereiche.

Gebäudeanwendungen für Brandschutzverglasung in Gelsenkirchener Industriegebieten und Mischnutzungskomplexen

Gelsenkirchen durchläuft einen tiefgreifenden Strukturwandel, bei dem ehemalige Industrie- und Zechenflächen in moderne Mischnutzungsviertel und Gewerbeparks umgewandelt werden. Diese Entwicklung stellt besondere Anforderungen an den Brandschutz, da offene Grundrisse mit großflächigen Verglasungen mit den strengen Auflagen der Brandabschnittsbildung in Einklang gebracht werden müssen. Antifires bietet hierfür spezifische Systemlösungen für innere Trennwände, Atriumverglasungen und Fassadenelemente.

In Projekten wie der Umgestaltung des Nordsternparks oder der Entwicklung neuer Bürostandorte im Wissenschaftspark Gelsenkirchen kommen Brandschutzverglasungen zum Einsatz, die eine natürliche Belichtung und offene Raumkonzepte ermöglichen, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Die Brandschutz-Trennwandsysteme von Antifires sind so konzipiert, dass sie nahtlos in die architektonische Planung integriert werden können. Sie erfüllen die Anforderungen an die Feuerwiderstandsfähigkeit von nichttragenden Wänden gemäß EN 1364-1 und gewährleisten die Einhaltung der geforderten Rettungswegbreiten und Sichtachsen. Die Systeme werden mit einem Dehnungsfugenabstand von 3–5 mm installiert, der mit Keramikfaser gefüllt wird, um thermische Bewegungen während eines Brandes zu kompensieren und die Integrität der Abschottung zu erhalten.

  • Atrien und Innenhöfe: EI60-Verglasungen für rauchdichte Abschottung bei maximaler Transparenz.
  • Flucht- und Rettungswege: EI30- bis EI60-Klassifizierungen gemäß BauO NRW.
  • Industriehallen: E90- bis E120-Verglasungen für hohe Brandlasten.

Vorteile der Marke Antifires für Kunden in Gelsenkirchen – Zertifizierte Produkte und lokalisierter technischer Support

Die Zusammenarbeit mit Antifires bietet Bauherren und Planern in Gelsenkirchen den entscheidenden Vorteil eines vollständig zertifizierten Produktportfolios inklusive aller erforderlichen Nachweise für die Bauabnahme. Jede Brandschutzverglasung, jede Feuerschutztür und jedes Brandschutzfenster ist CE-gekennzeichnet und erfüllt die Anforderungen der DIN 4102 sowie der europäischen EN 1634-1. Die Produkte werden mit einer detaillierten technischen Dokumentation geliefert, die die Ergebnisse der offiziellen Brandprüfungen (z. B. nach BS 476 Part 22 oder AS1530.4) und die spezifischen Einbauanweisungen enthält.

Das technische Support-Team von Antifires bietet Gelsenkirchener Kunden eine umfassende Vor-Ort-Beratung, die sowohl Neubauprojekte als auch anspruchsvolle Sanierungsvorhaben in historischen Gebäuden abdeckt. Die Beratung umfasst die Auswahl des korrekten Glasaufbaus (z. B. 10 mm FPOS für E90 oder 28 mm für EI60), die Spezifikation der Rahmensysteme aus G.M.S.-Stahl sowie die Integration von intumeszierenden Brandschutzbändern und Keramikdichtungen. Antifires stellt sicher, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, um die geprüfte Leistung im realen Einbau zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig für die Einhaltung der lokalen Brandschutzauflagen, die von den Bezirksregierungen in Arnsberg oder den örtlichen Brandschutzdienststellen geprüft werden.

  • CE-Kennzeichnung: Nachweis der Konformität mit EU-Bauproduktenverordnung.
  • Technische Dokumentation: Detaillierte Prüfberichte und Montageanleitungen.
  • Vor-Ort-Service: Fachkundige Unterstützung bei der Integration in bestehende Brandschutzkonzepte.

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Frequently Asked Questions (FAQ)

Antifires bietet für Projekte in Gelsenkirchen ein breites Spektrum an Feuerwiderstandsklassen an, die alle nach den relevanten europäischen und deutschen Normen geprüft sind. Das Portfolio umfasst Integritätsgläser (E-Klasse) wie E30 und E90 sowie Isolationsgläser (EI-Klasse) wie EI30, EI60 und EI120. Die Klassifizierung erfolgt gemäß EN 13501-2. Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise die 10 mm FPOS-Verglasung eine Integrität von 135 Minuten erreicht, während die 28 mm EI60-Verglasung eine Integrität von 66 Minuten und eine Isolation von 64 Minuten bietet. Für höchste Anforderungen stehen die 50 mm und 54 mm EI120-Systeme zur Verfügung, die eine vollständige Integrität und Isolation über 120 Minuten gewährleisten. Die Auswahl der richtigen Klasse hängt von der spezifischen Gebäudenutzung und den Anforderungen der BauO NRW ab.

Ja, alle Feuerschutztüren und -fenster von Antifires sind vollständig konform mit den strengen Anforderungen der deutschen DIN 4102 sowie der europäischen Normenreihe EN 1634-1 (Prüfverfahren) und EN 13501-2 (Klassifizierung). Die Produkte werden in autorisierten Prüflaboren unter standardisierten Bedingungen getestet, die unter anderem die Ofentemperatur (Typ K-Thermoelemente) und den Ofendruck (0 ±2 Pa) überwachen. Die Prüfungen umfassen die Bewertung der Integrität (E), bei der die Entstehung von Durchbrüchen oder dauerhaftem Flammenbrand bewertet wird, sowie der Isolation (I), bei der die Temperatur auf der dem Feuer abgewandten Seite gemessen wird. Die Systeme sind mit den notwendigen intumeszierenden Dichtungen und Keramikfaser-Einlagen ausgestattet, um die Klassifizierung zu erreichen. Die Konformität wird durch die CE-Kennzeichnung und eine detaillierte Leistungserklärung dokumentiert, die bei Bauabnahmen in Gelsenkirchen vorgelegt werden kann.

Antifires unterstützt Kunden in Gelsenkirchen umfassend bei der Erlangung aller erforderlichen Genehmigungen und Bauabnahmen. Der Service umfasst die Bereitstellung einer vollständigen technischen Dokumentation, die alle relevanten Prüfberichte (z. B. nach BS 476 Part 22 oder EN 1364-1), Konformitätserklärungen und detaillierte Montageanleitungen enthält. Diese Dokumente sind speziell für die Vorlage bei den örtlichen Bauaufsichtsbehörden und Prüfingenieuren aufbereitet. Darüber hinaus bietet das Team von Antifires projektbezogene Beratung an, die von der ersten Spezifikationsphase bis zur finalen Abnahme reicht. Dies beinhaltet die Unterstützung bei der Integration der Brandschutzsysteme in das bestehende Brandschutzkonzept des Gebäudes, die Klärung von Anschlussdetails an angrenzende Bauteile (z. B. Brandschutzplatten) und die Sicherstellung, dass die Befestigungsabstände (M6/M8 Anker, 300–600 mm) und Dehnungsfugen korrekt ausgeführt werden, um die geprüfte Leistung zu gewährleisten.