Brandschutzvorschriften in Gelsenkirchen im Einklang mit DIN 4102 und europäischen EN-Normen
Die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) in Verbindung mit der MBO definiert die Anforderungen an den baulichen Brandschutz. Für Gelsenkirchener Bauprojekte ist die Einhaltung der DIN 4102 sowie der harmonisierten europäischen Normen EN 1363-1 und EN 1634-1 obligatorisch. Diese Normen legen die Prüfverfahren für die Feuerwiderstandsfähigkeit von Verglasungen, Türen und Wänden fest. Antifires stellt sicher, dass alle Produkte gemäß diesen strengen Protokollen getestet wurden, um eine uneingeschränkte Anerkennung durch die örtlichen Prüfingenieure zu gewährleisten.
Die lokalen Bauaufsichtsbehörden in Gelsenkirchen fordern bei der Einreichung von Brandschutznachweisen den Nachweis der Feuerwiderstandsklasse für jedes verwendete Bauteil. Dabei wird zwischen Anforderungen an die reine Integrität (E), die Isolation (I) und die Strahlungsbegrenzung (W) unterschieden. Antifires-Systeme wie die 60-minütige Brandschutzverglasung mit Isolation (EI60) sind speziell für diese Klassifizierungen entwickelt. Die Prüfungen nach EN 1634-1 beinhalten unter anderem die Messung der Temperatur auf der dem Feuer abgewandten Seite, wobei der Maximalwert von 180 °C und der Durchschnittswert von 140 °C nicht überschritten werden dürfen, um die Klassifizierung als Isolationsglas zu erhalten.
- DIN 4102-5: Definiert die Anforderungen für Feuerschutzabschlüsse (Türen, Tore).
- EN 13501-2: Harmonisierte europäische Klassifizierung für Feuerwiderstandsfähigkeit.
- BauO NRW: Landesbauordnung, die die konkreten Anforderungen an Bauteile in Gelsenkirchen festlegt.
Brandschutzverglasungsklassen für Gelsenkirchener Projekte mit E30- bis EI120-Klassifizierungen
Für die vielfältigen Bauprojekte in Gelsenkirchen, von Bürohochhäusern im Stadtkern bis zu Produktionshallen in den Gewerbegebieten, bietet Antifires ein abgestuftes Portfolio an Brandschutzverglasungen. Die Klassifizierung erfolgt nach EN 13501-2 und umfasst die Stufen E30 (Integrität 30 Min.), E60 (Integrität 60 Min.), EI60 (Integrität und Isolation 60 Min.) sowie EI120 (Integrität und Isolation 120 Min.). Diese Einstufungen decken die in der BauO NRW geforderten Feuerwiderstandsdauern für Rettungswege, Brandwände und notwendige Treppenräume ab.
Die technische Umsetzung dieser Leistungsklassen basiert auf einem mehrschichtigen Aufbau. So besteht beispielsweise die 26 mm dicke Türverglasung aus mehreren Floatglas-Scheiben und speziellen Intumeszenz-Gel-Zwischenschichten. Bei einem Brandeintritt schäumt das Gel auf und bildet eine hitzeabsorbierende Barriere, die die Temperatur auf der kühlen Seite signifikant reduziert. Für höhere Anforderungen wie EI120 kommen 50 mm bis 54 mm dicke Mehrschicht-Verbundgläser zum Einsatz, die eine mehrlagige Struktur aus gehärtetem Glas und Intumeszenzschichten aufweisen. Die Rahmenkonstruktion aus G.M.S. Hohlprofil-Stahl in Kombination mit Keramikfaser-Dichtungen (Dichte 210 kg/m³) und intumeszierenden Brandschutzbändern (20 mm x 4 mm) ist integraler Bestandteil des geprüften Systems.
- E30 / E60: Geeignet für innenliegende Trennwände und Fenster ohne Isolationsanforderung.
- EI60 (z.B. 28 mm Glas): Ideal für Fluchtwege und notwendige Flure.
- EI120 (z.B. 50 mm Glas): Vorgeschrieben für Brandwände und hochsensible Bereiche.
Gebäudeanwendungen für Brandschutzverglasung in Gelsenkirchener Industriegebieten und Mischnutzungskomplexen
Gelsenkirchen durchläuft einen tiefgreifenden Strukturwandel, bei dem ehemalige Industrie- und Zechenflächen in moderne Mischnutzungsviertel und Gewerbeparks umgewandelt werden. Diese Entwicklung stellt besondere Anforderungen an den Brandschutz, da offene Grundrisse mit großflächigen Verglasungen mit den strengen Auflagen der Brandabschnittsbildung in Einklang gebracht werden müssen. Antifires bietet hierfür spezifische Systemlösungen für innere Trennwände, Atriumverglasungen und Fassadenelemente.
In Projekten wie der Umgestaltung des Nordsternparks oder der Entwicklung neuer Bürostandorte im Wissenschaftspark Gelsenkirchen kommen Brandschutzverglasungen zum Einsatz, die eine natürliche Belichtung und offene Raumkonzepte ermöglichen, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Die Brandschutz-Trennwandsysteme von Antifires sind so konzipiert, dass sie nahtlos in die architektonische Planung integriert werden können. Sie erfüllen die Anforderungen an die Feuerwiderstandsfähigkeit von nichttragenden Wänden gemäß EN 1364-1 und gewährleisten die Einhaltung der geforderten Rettungswegbreiten und Sichtachsen. Die Systeme werden mit einem Dehnungsfugenabstand von 3–5 mm installiert, der mit Keramikfaser gefüllt wird, um thermische Bewegungen während eines Brandes zu kompensieren und die Integrität der Abschottung zu erhalten.
- Atrien und Innenhöfe: EI60-Verglasungen für rauchdichte Abschottung bei maximaler Transparenz.
- Flucht- und Rettungswege: EI30- bis EI60-Klassifizierungen gemäß BauO NRW.
- Industriehallen: E90- bis E120-Verglasungen für hohe Brandlasten.
Vorteile der Marke Antifires für Kunden in Gelsenkirchen – Zertifizierte Produkte und lokalisierter technischer Support
Die Zusammenarbeit mit Antifires bietet Bauherren und Planern in Gelsenkirchen den entscheidenden Vorteil eines vollständig zertifizierten Produktportfolios inklusive aller erforderlichen Nachweise für die Bauabnahme. Jede Brandschutzverglasung, jede Feuerschutztür und jedes Brandschutzfenster ist CE-gekennzeichnet und erfüllt die Anforderungen der DIN 4102 sowie der europäischen EN 1634-1. Die Produkte werden mit einer detaillierten technischen Dokumentation geliefert, die die Ergebnisse der offiziellen Brandprüfungen (z. B. nach BS 476 Part 22 oder AS1530.4) und die spezifischen Einbauanweisungen enthält.
Das technische Support-Team von Antifires bietet Gelsenkirchener Kunden eine umfassende Vor-Ort-Beratung, die sowohl Neubauprojekte als auch anspruchsvolle Sanierungsvorhaben in historischen Gebäuden abdeckt. Die Beratung umfasst die Auswahl des korrekten Glasaufbaus (z. B. 10 mm FPOS für E90 oder 28 mm für EI60), die Spezifikation der Rahmensysteme aus G.M.S.-Stahl sowie die Integration von intumeszierenden Brandschutzbändern und Keramikdichtungen. Antifires stellt sicher, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, um die geprüfte Leistung im realen Einbau zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig für die Einhaltung der lokalen Brandschutzauflagen, die von den Bezirksregierungen in Arnsberg oder den örtlichen Brandschutzdienststellen geprüft werden.
- CE-Kennzeichnung: Nachweis der Konformität mit EU-Bauproduktenverordnung.
- Technische Dokumentation: Detaillierte Prüfberichte und Montageanleitungen.
- Vor-Ort-Service: Fachkundige Unterstützung bei der Integration in bestehende Brandschutzkonzepte.