Brandschutzkonformität in Magdeburg: Anpassung an die Bauordnung Sachsen-Anhalt und DIN 4102
Die Bauordnung Sachsen-Anhalt (BauO LSA) definiert in Verbindung mit der DIN 4102 die brandschutztechnischen Anforderungen an verglaste Bauteile in Magdeburg. Für Gebäude der Gebäudeklassen 4 und 5, die in Magdeburg häufig im innerstädtischen Bereich vorkommen, sind Brandwände und Trennwände mit einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens F90 (feuerbeständig) auszustatten. Verglasungen in diesen Bauteilen müssen die gleiche Klassifizierung aufweisen.
Die Antifires-Systeme sind speziell für diese Anforderungen konzipiert. Die Verglasungen werden in stabilen G.M.S.-Hohlprofil-Stahlrahmen montiert, die mit einer 12–15 mm dicken Brandschutzplatte und keramischer Dämmung (Dichte 210 kg/m³) ausgekleidet sind. Die Abdichtung erfolgt mittels intumeszierender Brandschutzbänder (20 mm × 4 mm), die im Brandfall aufschäumen und die Fugen verschließen. Die Befestigung an der Magdeburger Bausubstanz erfolgt mit M6/M8-Ankerbolzen im Abstand von 300–600 mm, um eine sichere Lastabtragung zu gewährleisten. Die Einhaltung der Dehnungsfuge von 3–5 mm, gefüllt mit Keramikfaser, ist für die thermische Ausdehnung während eines Brandes kritisch.
Für Magdeburger Projekte, die eine reine Integrität (E) ohne Wärmedämmung erfordern, wie etwa in innenliegenden Trennwänden, bieten sich 60-minütige Brandschutzverglasungen an. Diese Systeme verhindern zuverlässig den Durchtritt von Feuer und Rauch für die geforderte Dauer.
Auswahl der Brandschutzverglasung für Magdeburgs Klima: E-30 bis EI-60 Leistung mit U-Wert-Optimierung
Magdeburg liegt in der gemäßigten Klimazone mit kalten Wintern und warmen Sommern. Daher müssen Brandschutzverglasungen nicht nur Feuerwiderstand bieten, sondern auch zur Energieeffizienz des Gebäudes beitragen. Antifires bietet hierfür spezielle Mehrscheiben-Verbundsicherheitsgläser (VSG) mit integriertem Intumeszenzgel an, die sowohl die Anforderungen der DIN 4102 als auch der EN 1364-1 erfüllen.
Für typische Magdeburger Anwendungen in Büro- und Verwaltungsgebäuden werden Verglasungen der Klasse EI-30 und EI-60 bevorzugt. Diese Systeme gewährleisten nicht nur die Integrität (E), sondern auch die Wärmedämmung (I), sodass die Temperatur auf der dem Brand abgewandten Seite im Mittel nicht mehr als 140°C und maximal 180°C über der Umgebungstemperatur steigt. Gleichzeitig werden U-Werte von unter 1,1 W/m²K erreicht, was den Wärmeverlust im Magdeburger Winter signifikant reduziert. Die Glasstruktur, z. B. eine 28 mm dicke EI-60-Verglasung (6 mm Glas + 5,5 mm Gel + 5 mm Glas + 5,5 mm Gel + 6 mm Glas), ist das Ergebnis präziser Abstimmung zwischen Brandschutz und thermischer Isolierung.
Für Außenanwendungen, wie etwa in Fassaden von Logistikzentren, können 120-minütige Brandschutzverglasungen mit Isolierung spezifiziert werden, die auch unter extremen Temperaturwechseln stabil bleiben. Die technischen Datenblätter enthalten die spezifischen Prüfberichte, die für die Genehmigung durch die Magdeburger Bauaufsicht erforderlich sind.
Magdeburger Projektanforderungen: Nachrüstung von Gründerzeitbauten und moderne Industrielogistikzentren
Magdeburgs architektonische Vielfalt stellt besondere Anforderungen an Brandschutzlösungen. Im Gründerzeitviertel und der Altstadt müssen Brandschutzverglasungen oft in historische Stahl- oder Holzrahmen integriert werden, ohne das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen. Antifires bietet hierfür schlanke Profilsysteme und Verglasungen mit einer Gesamtdicke von nur 10 mm bis 15 mm, die eine Feuerwiderstandsdauer von bis zu 135 Minuten (Integrität) erreichen. Diese Systeme werden mit keramischen Dichtungen und einem 3 mm Dehnungsabstand montiert, um die historische Bausubstanz zu schonen.
Im Gegensatz dazu stehen die modernen Industrie- und Logistikzentren im Magdeburger Hafen- und Gewerbegebiet. Hier sind großflächige, schlagfeste Brandschutzverglasungen mit einer Feuerwiderstandsklasse von EI-90 gefragt. Diese Systeme, oft in einer Stärke von 50 mm oder 54 mm, bestehen aus mehrlagigen, isolierten Brandschutzgläsern, die sowohl mechanischen Belastungen (z. B. durch Gabelstapler) als auch hohen Temperaturen standhalten. Die Prüfungen nach BS 476 Part 22 und AS1530.4 bestätigen die Eignung für diese anspruchsvollen Szenarien.
Eine typische Herausforderung in Magdeburger Logistikzentren ist die Kombination von Brandschutz mit Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA). Antifires kann hierfür spezielle Brandschutz-RWA-Klappen in die Verglasungssysteme integrieren, die im Brandfall automatisch öffnen.
Warum Magdeburger Planer auf Antifires vertrauen: Zertifizierte lokale Unterstützung und kurze Lieferwege
Die Zusammenarbeit mit Antifires bietet Magdeburger Planern und Bauherren entscheidende Vorteile. Das Unternehmen unterhält ein dediziertes deutsches Compliance-Team, das mit den Verfahren der Magdeburger Bauaufsichtsbehörde (Bauaufsicht) bestens vertraut ist. Dies beschleunigt die Prüf- und Genehmigungsprozesse für Brandschutzkonzepte erheblich.
Alle Antifires-Produkte, von Brandschutztüren bis zu Verglasungen, werden mit der Übereinstimmungsmarke (Ü-Zeichen) und der CE-Kennzeichnung geliefert. Dies ist der formelle Nachweis, dass die Produkte den Anforderungen der DIN 4102 und der Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) entsprechen. Die technischen Dokumentationen umfassen detaillierte Prüfberichte, die direkt bei der Baugenehmigung eingereicht werden können.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Logistik. Durch Lagerhaltung in Mitteldeutschland sind die Lieferwege zu Magdeburger Baustellen kurz. Dies minimiert Transportzeiten und -kosten und stellt sicher, dass terminkritische Projekte im Magdeburger Stadtgebiet, wie etwa die Sanierung von Wohnanlagen oder der Bau neuer Gewerbeparks, ohne Verzögerung voranschreiten können. Die Verfügbarkeit von Musterstücken und technischen Beratern vor Ort unterstreicht den Serviceanspruch für den lokalen Markt.