Brandschutzverglasung Luzern: Zertifizierte Sicherheit für Schweizer Bauprojekte

In der Stadt Luzern unterliegen Bauprojekte strengen kantonalen Brandschutzvorschriften, die von der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) und der AEAI (Association des établissements cantonaux d'assurance incendie) durchgesetzt werden. Diese Normen, welche auf nationalen und internationalen Prüfstandards wie der BS 476 Teil 22 und der EN 1634-1 basieren, definieren die erforderlichen Feuerwiderstandsklassen für Verglasungen in Fluchtwegen, Treppenhäusern und Gebäudetrennwänden. Für Luzerner Bauherren und Planer bedeutet dies die zwingende Einhaltung von Integritäts- (E) und Isolationskriterien (I), um die Brandausbreitung und Hitzestrahlung wirksam zu kontrollieren.

Die Antifires Produktpalette ist speziell für die Anforderungen des Schweizer Marktes entwickelt. Die Feuerwiderstandsverglasungen werden nach den strengen Kriterien der EN 1364-1 und EN 1634-1 geprüft und bieten zertifizierte Leistungen von EI 30 bis EI 90. Dies gewährleistet, dass die Glaselemente im Brandfall nicht nur die Flammenausbreitung verhindern (Integrität), sondern auch die Temperatur auf der brandabgewandten Seite unter den zulässigen Grenzwerten von durchschnittlich 140°C und maximal 180°C halten (Isolation). Die Systeme umfassen speziell entwickelte G.M.S.-Hohlprofilstahlrahmen sowie intumeszierende Dichtungen, die im Brandfall aufschäumen und die Fugen abdichten.

Für Projekte in Luzern, ob im historischen Altstadtkern oder in modernen Gewerbekomplexen, bietet Antifires maßgeschneiderte Lösungen, die eine reibungslose Genehmigung durch die lokalen Brandschutzbehörden ermöglichen. Die Feuerschutztüren mit Verglasung und Brandschutzverglasungen für Trennwände sind vollständig dokumentiert und entsprechen den aktuellen VKF/AEAI-Richtlinien.

Luzerns Brandschutzkonformität mit den VKF/AEAI-Kantonalen Bauvorschriften

Die kantonalen Brandschutzvorschriften der Schweiz, kodifiziert durch die VKF/AEAI-Brandschutzrichtlinien, legen für Gebäude in Luzern spezifische Feuerwiderstandsdauern fest. Für tragende und nichttragende Bauteile, insbesondere Verglasungen in Rettungswegen, sind Klassifizierungen wie EI 30 (30 Minuten) bis EI 90 (90 Minuten) vorgeschrieben. Diese Anforderungen gelten für Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude und öffentliche Einrichtungen in der ganzen Stadt, von der Altstadt bis zu den Neubaugebieten im Littau-Quartier.

Die Einhaltung dieser Normen wird durch umfangreiche Prüfungen nach BS 476 Teil 22 und EN 1634-1 nachgewiesen. Die Prüfungen simulieren eine Brandeinwirkung gemäß der Einheits-Temperaturzeitkurve (ETK). Dabei werden folgende Kriterien überwacht:

  • Integrität (E): Keine Durchdringung von Flammen oder heißen Gasen, kein Entzünden eines Wattebausches und keine anhaltende Flammenbildung.
  • Isolation (I): Die Temperatur auf der dem Feuer abgewandten Seite darf im Durchschnitt um nicht mehr als 140°C und an keinem einzelnen Punkt um mehr als 180°C ansteigen.
  • Strahlung (W): Begrenzung der Wärmestrahlung auf ein Niveau, das keine Selbstentzündung von Materialien in der Nähe verursacht.

Die 60-minütigen Brandschutzverglasungen (EI 60) von Antifires sind ein Standardprodukt für Luzerner Gewerbe- und Wohnbauten. Sie bestehen aus mehrschichtigem Verbundglas mit intumeszierenden Gelen, die bei Hitzeeinwirkung aufschäumen und einen isolierenden Schaumstoffkörper bilden. Dies schützt die tragende Rahmenkonstruktion und verhindert die Wärmeübertragung.

Auswahl der Brandschutzglasklassen für Luzerns Alpenklima und Lastanforderungen

Das Klima in Luzern, geprägt durch die Nähe zum Vierwaldstättersee und die Alpenlage, stellt besondere Anforderungen an Baustoffe. Hohe Luftfeuchtigkeit, starke Temperaturschwankungen und intensive UV-Strahlung können die Leistungsfähigkeit von Brandschutzgläsern beeinträchtigen. Antifires verwendet daher ausschließlich laminierte und isolierte Verglasungseinheiten (IGUs), die speziell für diese klimatischen Bedingungen entwickelt wurden.

Die Auswahl der richtigen Glasstärke und des Schichtaufbaus ist entscheidend. Die Produkte von Antifires basieren auf einem mehrschichtigen Aufbau aus gehärtetem Floatglas und speziellen Brandschutzgelen. Die typischen Strukturen umfassen:

GlasbezeichnungKlassifizierungTypischer Aufbau
10mm FPOSE 135, I 163mm Glas + 4mm Gel + 3mm Glas
26mm TürglasEI 905mm + 5.5mm Gel + 5mm + 5.5mm Gel + 5mm
28mm EI60EI 606mm + 5.5mm Gel + 5mm + 5.5mm Gel + 6mm

Diese Konstruktion gewährleistet nicht nur den geforderten Feuerwiderstand, sondern auch eine hohe thermische Stabilität. Die intumeszierenden Gelschichten bleiben unter normalen Bedingungen transparent und härten erst bei extremer Hitze aus. Für Projekte in Luzern, wie etwa am Seeufer oder in den höher gelegenen Stadtteilen, sind die 90-minütigen Brandschutzverglasungen (E 90) eine bewährte Lösung, die sowohl den Brandschutz als auch die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Temperaturwechsel bietet.

Einsatz von Brandschutzsystemen in Luzerns historischen und modernen Bauprojekten

Luzern vereint eine historische Altstadt mit modernen Geschäftsvierteln, was unterschiedliche Anforderungen an Brandschutzverglasungen stellt. In der Altstadt, wo viele Gebäude unter Denkmalschutz stehen, sind schlanke Profile und eine optisch zurückhaltende Integration gefragt. Antifires bietet hierfür slim-profile Brandschutzfenster und -türen, die in bestehende Fassaden eingepasst werden können, ohne das historische Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Bei Neubauprojekten, wie etwa im Umfeld des Bahnhofs Luzern oder im Entwicklungsgebiet «Luzern Süd», kommen moderne, großflächige Verglasungen zum Einsatz. Hier sind leistungsstarke Brandschutzsysteme mit EI 60 oder EI 90 gefragt, die gleichzeitig hohe Anforderungen an Wärmedämmung und Schallschutz erfüllen. Die Systeme von Antifires können als vorgehängte Fassaden oder Raumhohe Trennwände ausgeführt werden.

Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Nachrüstung (Retrofit) von Brandschutzverglasungen in bestehenden Gebäuden. Dabei müssen oft enge Platzverhältnisse und bestehende Rahmenkonstruktionen berücksichtigt werden. Antifires bietet hierfür maßgefertigte Lösungen mit speziellen Keramikfaser-Dichtungen und intumeszierenden Brandschutzbändern (20mm x 4mm), die eine fachgerechte Montage in Bestandsbauten ermöglichen. Die Brandschutzfenster sind so konzipiert, dass sie sowohl in historischen als auch in modernen Kontexten eingesetzt werden können.

Warum Antifires der vertrauenswürdige Partner für Luzerns Brandschutzmaterialien ist

Antifires hat sich als führender Anbieter von Brandschutzverglasungen im B2B-Sektor etabliert und ist der ideale Partner für Bauprojekte in Luzern. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Feuerwiderstandsglas bietet das Unternehmen eine umfassende Dokumentation der Konformität mit den VKF/AEAI-Standards. Jede Lieferung wird von den entsprechenden Prüfzeugnissen und Konformitätserklärungen begleitet.

Die Zusammenarbeit mit Antifires bietet Luzerner Architekten, Planern und Bauunternehmen mehrere Vorteile:

  • Direkte Werksunterstützung: Technische Beratung und Spezifikationshilfe durch erfahrene Ingenieure, die die lokalen Bauvorschriften kennen.
  • Lokalisierte Logistik: Effiziente Lieferketten und Lagerhaltung in Zentralschweiz ermöglichen kurze Lieferzeiten und eine termingerechte Bauabwicklung.
  • Umfassendes Produktportfolio: Von E 30-Verglasungen bis zu EI 120-Hochleistungssystemen (50mm/54mm Aufbau) – alle Produkte sind nach internationalen Normen wie ASTM E119 und AS1530.4 geprüft.

Die technischen Spezifikationen der Produkte basieren auf realen Prüfdaten. So erreicht die 10mm FPOS-Verglasung eine Integrität von 135 Minuten, während die 28mm EI60-Verglasung eine Integrität von 66 Minuten und eine Isolation von 64 Minuten bietet. Diese Leistungsdaten sind durch unabhängige Prüfungen nach EN 1364-1 bestätigt. Antifires ist damit der vertrauenswürdige Partner für alle Brandschutzverglasungen in Luzern.

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Frequently Asked Questions (FAQ)

Für eine Baubewilligung in Luzern muss Brandschutzglas die VKF/AEAI-Brandschutzrichtlinien erfüllen. Diese basieren auf den europäischen Normen EN 13501-2 (Klassifizierung) und den Prüfnormen EN 1364-1 (für nichttragende Wände) sowie EN 1634-1 (für Türen). Die konkreten Anforderungen hängen von der Gebäudenutzung und der Lage der Verglasung ab. In Fluchtwegen und Treppenhäusern ist in der Regel eine EI 30-Klassifizierung (30 Minuten Integrität und Isolation) vorgeschrieben, während in Gebäudetrennwänden oft EI 60 oder EI 90 gefordert wird. Die Produkte von Antifires sind nach diesen Normen zertifiziert und werden mit den entsprechenden Prüfzeugnissen geliefert, was die Genehmigung durch die lokale Baubehörde erheblich erleichtert.

Ja, Antifires kann EI 60-Brandschutzglaseinheiten liefern, die speziell für die hohe Luftfeuchtigkeit und die Temperaturschwankungen in Luzerns Seenähe geeignet sind. Die Produkte, wie die 28mm EI60-Verglasung (Aufbau: 6mm Glas + 5.5mm Gel + 5mm Glas + 5.5mm Gel + 6mm Glas), verwenden mehrschichtige Verbundgläser mit intumeszierenden Gelen, die eine hohe Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und UV-Strahlung aufweisen. Die Verglasungen werden in Isolierglaseinheiten (IGUs) geliefert, die eine Kondensation im Scheibenzwischenraum verhindern. Alle Komponenten, einschließlich der Keramikfaser-Dichtungen und der intumeszierenden Brandschutzbänder, sind für den Einsatz in feuchten Umgebungen ausgelegt und garantieren eine dauerhafte Funktionsfähigkeit.

Die Konformität der Feuerschutztüren von Antifires mit den VKF/AEAI-Prüfanforderungen wird durch mehrere Maßnahmen sichergestellt. Erstens werden alle Türsysteme nach der strengen Norm EN 1634-1 geprüft. Die Prüfungen umfassen die Überwachung der Integrität (E) und Isolation (I) unter Brandeinwirkung. Zweitens werden die Türen mit zertifizierten Komponenten gefertigt, darunter G.M.S.-Stahlzargen, intumeszierende Dichtungen und spezielle Brandschutzbeschläge. Drittens wird jede Lieferung von einer Konformitätserklärung begleitet, die die geprüften Eigenschaften und die Übereinstimmung mit den VKF/AEAI-Richtlinien bestätigt. Für Luzerner Gewerbeprojekte bietet Antifires zudem eine technische Dokumentation an, die bei der Abnahme durch die lokale Brandschutzbehörde vorgelegt werden kann.