Hallesche Brandschutzvorschriften: Anpassung an die DIN 4102 und die Bauordnung Sachsen-Anhalt
Die Bauordnung Sachsen-Anhalt (BauO LSA) schreibt für Gebäude in Halle spezifische Feuerwiderstandsdauern vor, die je nach Gebäudeklasse und Nutzung variieren. Insbesondere in den zahlreichen Mischgebieten Halles, die Wohnen und Gewerbe kombinieren, sind Brandabschnitte mit geprüften Systemen erforderlich. Antifires Brandschutzverglasungen sind nach DIN 4102 (Klassen F30 bis F120) und EN 13501-2 (Klassen E30 bis EI120) zertifiziert. Die Tabelle zeigt die typischen Anwendungen:
- E30 (F30): Für nichttragende Innentrennwände in Büros und Fluren.
- EI60 (F60): Für verglaste Brandschutztüren in Treppenhäusern und Industriehallen.
- EI90 (F90): Für hochbelastbare Trennwände in Logistikzentren und Produktionsstätten.
- EI120 (F120): Für Brandwände und Fassaden in Hochhäusern und Sonderbauten.
Die Zulassung basiert auf offiziellen Prüfungen, bei denen die Integrität (E) und die Isolation (I) gemäß den Prüfnormen nachgewiesen wurden. So erreicht beispielsweise das 28 mm starke EI60-Panel eine Integrität von 66 Minuten und eine Isolation von 64 Minuten, was die Einhaltung der BauO LSA für Fluchtwege in Halle garantiert.
Auswahl der Brandschutzglas-Klassen für Halles Klima und Sicherheitsanforderungen
Das kontinentale Klima in Halle mit seinen erheblichen Temperaturschwankungen zwischen heißen Sommern und kalten Wintern stellt besondere Anforderungen an die Gebäudehülle. Für energieeffiziente Sanierungen und Neubauten in Halle bietet Antifires isolierte Brandschutzgläser (IGUs) an, die einen U-Wert von bis zu 1,0 W/m²K erreichen. Diese Kombination aus thermischer Effizienz und Feuerwiderstand ist ideal für die Modernisierung von Wohn- und Geschäftshäusern. Die Auswahl der richtigen Glasstärke hängt vom Einsatzort ab:
- Innenliegende Trennwände: Hier reicht oft ein EI30-Glas aus, das mit einer Dicke von 10 mm (FPOS) eine Integrität von 135 Minuten bietet, aber die Isolationsgrenze nach 16 Minuten erreicht. Für reine Bürotrennwände ist dies ausreichend.
- Außenfassaden und Außentüren: Hier ist ein EI60-Glas mit einer Dicke von 28 mm oder mehr erforderlich, das sowohl die Wärmedämmung als auch den Brandschutz gewährleistet. Die mehrschichtige Struktur mit Intumeszenzgel verhindert die Wärmeübertragung auf die Außenseite.
Die Verwendung von keramischer Wolle (Dichte 210 kg/m³) und intumeszierenden Dichtungen in den Rahmen sorgt für eine dauerhafte Abdichtung gegen Zugluft und Feuer.
Anwendungsszenarien: Von der Halleschen Altstadt bis zu den Industriegebieten
Die Vielfalt der baulichen Situationen in Halle erfordert maßgeschneiderte Brandschutzlösungen. In der Altstadt (Altstadt) von Halle, einem Gebiet mit vielen denkmalgeschützten Gebäuden, ist die optische Integration von Brandschutzglas eine besondere Herausforderung. Hier kommen schlanke EI30-Systeme mit minimalen Profilbreiten zum Einsatz, die das historische Erscheinungsbild bewahren. Die 6 mm dünnen E90-Gläser (Integrität 90 Minuten) können in bestehende Fensterrahmen eingepasst werden, ohne die historische Bausubstanz zu beeinträchtigen. In den modernen Industriegebieten wie Halle-Neustadt und den angrenzenden Gewerbeparks sind die Anforderungen anders. Hier werden EI90- und EI120-Gläser für folgende Szenarien eingesetzt:
- Brandwände in Lagerhallen: 50 mm bis 54 mm dicke Ultra-Hochleistungsgläser mit einer nachgewiesenen Integrität und Isolation von 120 Minuten.
- Trennwände in Produktionsstätten: 26 mm dicke Türgläser, die eine Integrität von 89–90 Minuten und eine Isolation von 68 Minuten bieten.
- Verglaste Fluchtwege: 21 mm dicke FPOS-Gläser mit einer Integrität von 120 Minuten und einer Isolation von 30 Minuten, die als sichere Rettungswege dienen.
Die Montage erfolgt stets unter Verwendung von G.M.S. Hohlprofilstahlrahmen und feuerfesten Dämmplatten, um die Systemintegrität zu gewährleisten.
Markenvorteil von Antifires: Lokales Lager und TÜV-zertifizierte Fertigung
Antifires bietet für Bauprojekte in Halle entscheidende Vorteile, die über das reine Produkt hinausgehen. Ein regionales Lager in Sachsen-Anhalt ermöglicht kurze Lieferzeiten und eine flexible Reaktion auf Baustellenbedarfe in Halle. Die gesamte Produktpalette ist TÜV Rheinland zertifiziert, was eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Konformität mit dem deutschen Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) garantiert. Dies ist besonders wichtig für die Abnahme durch die lokalen Bauaufsichtsbehörden in Halle. Darüber hinaus bietet Antifires einen umfassenden technischen Support, der projektbezogene Berechnungen für die Verglasung umfasst. Dazu gehören:
- Berechnung der Ausdehnungsspalte (3–5 mm) und deren Füllung mit Keramikfaser.
- Festlegung der Ankerbolzenabstände (M6/M8, 300–600 mm) für die Rahmenbefestigung.
- Auswahl der korrekten intumeszierenden Dichtungen (20 mm × 4 mm) für Tür- und Fensterfalze.
Durch die Kombination aus lokaler Lagerhaltung, TÜV-Zertifizierung und technischer Expertise stellt Antifires sicher, dass jedes Projekt in Halle den höchsten Sicherheitsstandards entspricht.