Einhaltung der Stuttgarter Bauordnung für feuerwiderstandsfähige Verglasungssysteme
Die Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) definiert in Verbindung mit der SBauVO präzise Anforderungen an brandabschnittsbildende Bauteile. Für besondere Gebäude wie die Mercedes-Benz Arena oder die Terminals am Flughafen Stuttgart gelten verschärfte Auflagen. Antifires Systeme sind so konzipiert, dass sie nahtlos in diese lokalen Regelwerke integriert werden können. Die Verglasungen werden in stabilen G.M.S.-Hohlprofilstahlrahmen montiert, die mit 12 mm bis 15 mm dicken Brandschutzplatten und intumeszierenden Brandschutzbändern (20 mm x 4 mm) ausgestattet sind. Die Abdichtung erfolgt mittels Keramikfaser (Dichte 210 kg/m³) in einer Dehnungsfuge von 3 mm bis 5 mm. Diese Konstruktion gewährleistet die Einhaltung der geforderten Feuerwiderstandsdauer, selbst unter den spezifischen Druckverhältnissen im Ofen (0 ±2 Pa in den ersten 5 Minuten). Die Einhaltung dieser technischen Parameter ist entscheidend für die Zulassung durch die lokale Bauaufsicht in Stuttgart.
Technische Spezifikationen für EI30- und EI60-Brandschutzglas in Stuttgart
Für Wohn- und Geschäftshochhäuser in Stuttgart-Mitte und Vaihingen sind klare Brandabschnitte vorgeschrieben. Hier kommen oft EI30- und EI60-Verglasungen zum Einsatz. Antifires bietet hierfür spezifische Glasaufbauten an. So erreicht ein 28 mm starker EI60-Verbund (5 mm + 5,5 mm Gel + 5 mm + 5,5 mm Gel + 5 mm) eine gemessene Integrität von 66 Minuten und eine Isolation von 64 Minuten. Für anspruchsvollere Anwendungen, wie in Fluchtwegen, wird die 26 mm dicke Türverglasung (5 mm + 5,5 mm Gel + 5 mm + 5,5 mm Gel + 5 mm) eingesetzt, die eine Integrität von 89–90 Minuten und eine Isolation von 68 Minuten bietet. Diese Werte basieren auf zertifizierten Prüfungen nach BS EN 1634-1 und BS 476 Part 22. Die Integration dieser Systeme in die Gebäudeplanung erfordert eine präzise Abstimmung mit den statischen und brandschutztechnischen Anforderungen, die Antifires durch umfassende technische Dokumentation und Projektunterstützung gewährleistet.
Kommerzielle und industrielle Anwendungsszenarien für Brandschutztüren und -fenster
In gewerblichen und industriellen Anwendungen in Stuttgart, wie etwa in Produktionshallen, Bürokomplexen oder Einkaufszentren, sind Brandschutztüren und -fenster nicht nur Sicherheitselemente, sondern auch architektonische Gestaltungsmittel. Antifires bietet hierfür Lösungen, die sowohl die Integrität (E) als auch die Isolation (I) sicherstellen. Ein typisches Szenario ist der Einsatz von EI60-Türen in Fluchtwegen, die im Brandfall eine sichere Passage für 60 Minuten gewährleisten. Die 21 mm FPOS-Verglasung (Integrität 120 min, Isolation 30 min) eignet sich hervorragend für großflächige Trennwände in offenen Bürolandschaften, wo Transparenz und Brandschutz vereint werden müssen. Für industrielle Anwendungen mit höchsten Anforderungen, wie in Lagerhallen mit erhöhter Brandlast, kommen die 50 mm bis 54 mm dicken Ultra-Hochleistungsgläser zum Einsatz, die eine EI120-Klassifizierung (Integrität und Isolation bis zu 120 Minuten) erreichen. Diese Systeme werden mit M6/M8-Ankerbolzen im Abstand von 300–600 mm befestigt, um eine dauerhafte und sichere Installation zu gewährleisten. Für detaillierte Informationen zu unseren EI120-Brandschutzverglasungen für Türen und Trennwände besuchen Sie bitte die entsprechende Produktseite.
Antifires lokaler Vorteil für die Stuttgarter Brandschutz-Lieferkette
Als spezialisierter Hersteller bietet Antifires einen entscheidenden Vorteil für Bauprojekte in Stuttgart: die direkte Verfügbarkeit von deutschsprachigen Prüfzeugnissen und Leistungserklärungen nach DIN EN 13501-2. Diese Dokumente sind für die Einreichung von Baugenehmigungen bei der Stuttgarter Bauaufsichtsbehörde zwingend erforderlich. Antifires Systeme werden nicht nur nach internationalen Standards wie ASTM E119 oder AS1530.4 geprüft, sondern erfüllen explizit die Anforderungen der deutschen Normen. Die Lieferkette ist auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten, was kurze Vorlaufzeiten für Baustellen in der Region Stuttgart ermöglicht. Die technische Beratung umfasst die Auswahl des richtigen Glasaufbaus – von der EI60-Verglasung bis zur E90-Verglasung mit reiner Integrität – sowie die Unterstützung bei der Integration in die vorhandene Gebäudestruktur. Dieser lokale Fokus reduziert Koordinationsaufwand und stellt sicher, dass alle Komponenten den strengen Anforderungen der Stuttgarter Bauordnung entsprechen.