Brandschutzverglasung für Bremen: Zertifiziert für lokale Gebäudesicherheit

In der Hansestadt Bremen unterliegen Bauvorhaben strengen regionalen Brandschutzauflagen, die sich aus der Musterbauordnung (MBO) und der spezifischen Landesbauordnung Niedersachsen/Bremen ableiten. Diese Vorschriften schreiben für verglaste Bauteile in Flucht- und Rettungswegen sowie in Brandwänden Feuerwiderstandsklassen von F30 bis F90 vor. Die Brandschutzverglasung von Antifires ist speziell für diese Anforderungen konzipiert und entspricht den europäischen Prüfnormen DIN EN 1363-1 für Feuerwiderstandsprüfungen sowie EN 1634-1 für Tür- und Fensterbauteile. Dies gewährleistet eine reibungslose Genehmigung durch die örtliche Bauaufsicht. Die Systeme integrieren Feuerschutzglas in G.M.S.-Stahlrahmen mit zertifizierten Dichtungen aus Keramikfaser und intumeszierenden Brandschutzbändern, die bei Hitze aufschäumen und die Fugen abdichten. Für Bremer Architekten und Fachplaner bedeutet dies planungssichere Konformität mit den lokalen Bauregeln, ohne Abstriche bei der Transparenz und Tageslichtnutzung machen zu müssen.

Bremens Brandschutzkonformität: Anpassung an die Landesbauordnung und EN 1363

Die Anforderungen an den Brandschutz in Bremen basieren auf der Landesbauordnung (LBO), die für tragende und nichttragende Bauteile klare Feuerwiderstandsdauern definiert. Verglasungen in Gebäudeklassen 4 und 5 müssen häufig die Klasse F90 (90 Minuten Feuerwiderstand) erfüllen. Antifires setzt hier auf geprüfte Systeme nach BS 476 Part 22 und EN 1364-1, die sowohl die Integrität (E) als auch die Isolation (I) sicherstellen. Ein zentrales Element ist die Verwendung von intumeszierenden Gelen zwischen den Glasscheiben, die bei Hitzeeinwirkung aufschäumen und eine hochisolierende Barriere bilden. Typische Aufbauten wie das 10mm FPOS (3mm Float + 4mm Gel + 3mm Float) erreichen eine Integrität von bis zu 135 Minuten. Für Bremer Projekte, die eine kombinierte Anforderung aus Brandschutz und Wärmedämmung haben, werden mehrschichtige Verbundgläser wie das 21mm FPOS mit einer Integrität von 120 Minuten und einer Isolation von 30 Minuten spezifiziert. Die feuerbeständigen Isolierplatten (12-15mm) im Rahmenaufbau verhindern zusätzlich den Wärmedurchtritt an den Randzonen.

Technische Spezifikationen für Bremen: Auswahl von EI- und EW-Verglasungen für den Industriebereich

Für die industrielle Nutzung in Bremen, insbesondere in den Hafen- und Logistikzonen wie der Überseestadt, sind spezifische Klassifizierungen nach DIN 4102-13 und EN 13501-2 erforderlich. Antifires unterscheidet hier klar zwischen EI-Klassifikationen (Integrität und Isolation) für Brandwände und EW-Klassifikationen (Integrität und Strahlungsbegrenzung) für Fenster in Rettungswegen. Die 26mm Türverglasung (5+5,5+5+5,5+5 mm) erreicht eine Integrität von 90 Minuten und eine Isolation von 68 Minuten, ideal für Flurtrennwände. Für großflächige Brandschutzverglasungen in Produktionshallen wird das 28mm EI60-Panel (6+5,5+5+5,5+6 mm) mit 66 Minuten Integrität und 64 Minuten Isolation eingesetzt. Die folgende Tabelle fasst die relevanten Leistungswerte für Bremer Industrieanwendungen zusammen:

  • EI30: 15mm FPOS, Integrität 132 Min., Isolation 33 Min. – geeignet für Bürotrennwände.
  • EI60: 28mm Panel, Integrität 66 Min., Isolation 64 Min. – für Flur- und Brandwände.
  • EI120: 50mm/54mm Ultra-Hochleistungsglas, Integrität 120 Min., Isolation 120 Min. – für Hochregallager.

Die Rahmenkonstruktion aus G.M.S.-Hohlprofilen wird mit M6/M8-Ankerbolzen im Abstand von 300-600 mm befestigt, wobei eine 3-5 mm Dehnungsfuge mit Keramikfaser gefüllt wird.

Bremer Bauprojekte: Brandschutzverglasung für Logistikzentren und historische Sanierungen

Bremens Stadtbild vereint moderne Logistikzentren mit historischer Bausubstanz. Für das Überseehafen-Areal mit seinen hohen Brandlasten liefert Antifires feuerbeständige Verglasungen, die den strengen Anforderungen der Industriebaurichtlinie (IndBauRL) entsprechen. Die 50mm EI120-Verglasung bietet hier eine vollständige thermische Trennung für 120 Minuten. Parallel dazu erfordern denkmalgeschützte Objekte im Schnoor-Viertel eine besonders sensible Integration. Antifires bietet schmale Profil-Brandschutztüren und -fenster, die die historische Optik bewahren, aber dennoch die F90-Klassifizierung nach DIN 4102 erfüllen. Die Verwendung von keramischen Dichtbändern (Dichte 210 kg/m³) und intumeszierenden Brandschutzstreifen (20x4 mm) ermöglicht eine unsichtbare Integration in bestehende Rahmen. Bei Sanierungen wird die Befestigungstechnik an die historische Bausubstanz angepasst, wobei die maximale Verformung (38-152 mm) der Verglasung unter Brandlast in die statische Berechnung einfließt. Dies sichert die Genehmigungsfähigkeit durch die Denkmalschutzbehörde und die Bauaufsicht gleichermaßen.

Warum Bremer Kunden Antifires vertrauen: Lokale Unterstützung und EN-zertifizierte Rückverfolgbarkeit

Die Zusammenarbeit mit Antifires bietet Bremer Bauherren und Generalunternehmern entscheidende Vorteile. Jede Brandschutzverglasung wird mit einer vollständigen CE-Kennzeichnung gemäß der Bauproduktenverordnung (EU) 305/2011 geliefert. Die Produktrückverfolgbarkeit ist durch Prüfzeugnisse akkreditierter deutscher Labore wie der MPA NRW nach DIN EN 12150-1 (thermisch vorgespanntes Kalknatronglas) und DIN EN 14179-1 (heißgelagertes ESG) sichergestellt. Dies garantiert eine lückenlose Dokumentation für die Bauakte in Bremen. Die technische Beratung erfolgt ortsnah und umfasst die Auswahl der korrekten Feuerwiderstandsklasse (EI30, EI60, EI120) basierend auf der Gebäudeklasse und Nutzung. Antifires stellt sicher, dass alle Einbausysteme – von der Rahmenbefestigung bis zur Fugenabdichtung mit Keramikwolle – den Vorgaben der Landesbauordnung entsprechen. Dies reduziert das Haftungsrisiko für den Planer und beschleunigt die Abnahme durch die Bauaufsicht. Interessierte Fachplaner in Bremen können sich direkt an das Expertenteam wenden, um eine projektspezifische Machbarkeitsstudie zu erhalten.

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Frequently Asked Questions (FAQ)

Ja, die Brandschutzverglasung von Antifires ist vollständig konform mit der Bremer Landesbauordnung (LBO) und den europäischen Prüfnormen. Alle Produkte werden nach EN 1363-1 (Feuerwiderstandsprüfungen) und EN 1634-1 (Tür- und Fensterbauteile) getestet. Die Prüfungen erfolgen unter standardisierten Bedingungen mit Typ-K-Thermoelementen (9-12 Kanäle im Ofen, 10-55 auf der unbelasteten Seite) und dokumentieren die Integrität (E) sowie die Isolation (I). Die Ergebnisse sind in Prüfberichten von akkreditierten deutschen Instituten wie der MPA NRW hinterlegt und werden bei der örtlichen Bauaufsicht zur Genehmigung vorgelegt. Die Systeme erfüllen damit die Anforderungen für F30- bis F90-Verglasungen nach DIN 4102.

In Bremer Bürogebäuden der Gebäudeklassen 4 und 5 wird für Brandschutzfenster in notwendigen Fluren und Treppenräumen typischerweise die Klasse EI30 (30 Minuten Integrität und Isolation) gefordert. Dies entspricht der F30-Bauart nach DIN 4102. Für Fenster in Brandwänden oder als Abschluss von Rettungswegen kann die Anforderung auf EI60 oder F90 steigen. Antifires bietet hierfür das 21mm FPOS (Integrität 120 Min., Isolation 30 Min.) für EI30-Anwendungen und das 28mm EI60-Panel (Integrität 66 Min., Isolation 64 Min.) für höhere Anforderungen. Die genaue Klassifizierung ist abhängig von der Gebäudeklasse und der Nutzungseinheit und wird im Rahmen der vorbeugenden Brandschutzplanung festgelegt.

Ja, Antifires kann maßgeschneiderte Brandschutzverglasungen für historische Gebäude im Schnoor-Viertel liefern. Die Lösung basiert auf schmalprofiligen Stahlrahmen und feuerbeständigen Gläsern wie dem 15mm FPOS, das eine Integrität von 132 Minuten und eine Isolation von 33 Minuten bietet. Die Rahmenprofile werden in Absprache mit der Denkmalpflege so gestaltet, dass sie die historische Fassadenoptik nicht verändern. Die Befestigungstechnik erfolgt rückseitig und unsichtbar, während keramische Dichtungen und intumeszierende Bänder die Brandschutzfunktion gewährleisten. Dies ermöglicht eine F90-Klassifizierung ohne optische Beeinträchtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz.